Autosalon

07. März 2017 18:27; Akt: 07.03.2017 18:46 Print

Jetzt wird der VW-​​Bus aufgeladen

VW durchlebt schwere Zeiten. Darum wird der sympathische VW-Bus seit Jahren ins Rampenlicht gestellt. Auch auf dem Autosalon in Genf.

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Kaum ein Auto kann auf eine so lange Tradition verweisen wie der gute alte VW-Bus. Doch gestrig sind an der neuesten Variante mit dem trendigen Namen «I.D. Buzz» allenfalls die Grundidee für das Design und die Wurzeln, die zurück bis zum ersten Bulli reichen. Alles andere schlägt eine Brücke in die nahe Zukunft. Denn nach dem kompakten «ID Concept» von der Motorshow in Paris, nutzt auch der in Detroit enthüllte Mircrobus die Architektur des Modularen Elektrizitätsbaukastens und gibt so einen etwas konkreteren Ausblick auf das so dringend nötige designierte Akku-Auto von VW.

Der Radstand des Buzz misst gewaltige 3,30 Meter, vom Bug zum Heck sind es insgesamt 4,94 Meter und weil der Antrieb im Wagenboden verschwindet und so der gesamte Platz für Kind und Kegel zur Verfügung steht, bietet er bis zu acht Sitze und hat sogar zwei Kofferräume. So kann man hinten zwischen 660 und 4600 Litern einladen und vorne noch einmal 200 Liter Gepäck unterbringen. Trotzdem ist der Buzz ein handliches Auto, verspricht VW. Weil man die 22 Zöller ungewohnt weit einschlagen kann, liegt der Wendekreis unter elf Metern.

Zwei Elektromotoren

In Fahrt bringen den Buzz zwei E-Maschinen an Vorder- und Hinterachse, die auf zusammen 374 PS kommen, in knapp fünf Sekunden auf Tempo 150 beschleunigen und bei 160 Sachen abgeregelt werden. Gespeist aus den Lithium-Ionen-Akkus im Wagenboden fährt der BUZZ bis zu 600 Kilometer weit, bevor die 111 kWh erschöpft sind. Und damit man danach nicht so lange mit dem Weiterfahren warten muss, sorgt ein 150 kW-Lader für kurze Boxenstopps: Innert 30 Minuten sind die Akkus zu 80 Prozent gefüllt. 

Innen ist die Studie konsequent auf den «Pilot-Mode» zugeschnitten. Denn wenn die Elektronik das Kommando übernimmt, dann muss der Fahrer auch nicht mehr das zum Lenkpad mutierte Lenkrad halten. Stattdessen kann er seinen Sitz um 180 Grad drehen und sich den Hintermännern widmen. Zumal es vorne außer der Landschaft dann ohnehin nicht viel zu sehen gibt. schließlich kommt das Cockpit komplett ohne Knöpfe aus und die einzigen Anzeigen laufen über das mit Augmented Reality angereicherte Head-Up-Display.

Zwar dauert es immer noch drei Jahre, bis der erste ID in den Handel kommt. Und selbst wenn der Concept Car noch so sympathisch ins Messepublikum strahlt, werden sie in Wolfsburg auf dieser Plattform nicht als allererstes einen Van bauen.

(L'essentiel/tg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jejeje am 08.03.2017 17:12 Report Diesen Beitrag melden

    VW, dreem weider. Nach ëmmer näicht beigeléiert. Nach ëmmer Grössenwahnsënneg. Nach ëmmer net verstanen wat d'Vollek brauch an wat d'Vollek wëllt. Keen Wonner dass se iwwerrant gin vun den franzéisechen, italieneschen, amerikaneschen an aner Automobilindustrien déi wirklech no um Vollek sinn.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jejeje am 08.03.2017 17:12 Report Diesen Beitrag melden

    VW, dreem weider. Nach ëmmer näicht beigeléiert. Nach ëmmer Grössenwahnsënneg. Nach ëmmer net verstanen wat d'Vollek brauch an wat d'Vollek wëllt. Keen Wonner dass se iwwerrant gin vun den franzéisechen, italieneschen, amerikaneschen an aner Automobilindustrien déi wirklech no um Vollek sinn.