Waghalsig

04. Juni 2014 10:15; Akt: 04.06.2014 10:25 Print

Junger Norweger radelt kopfüber unter Eis

Ein erst 17-Jähriger fuhr mit dem Fahrrad unter der Eisoberfläche eines Flusses. Für das waghalsige Experiment des Höhlentauchers waren mehrere Versuche notwendig.

(Quelle: Youtube)

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema

Ein 17-Jähriger ist in Nordland in Norwegen kopfüber unter einer Eisoberfläche Fahrrad gefahren. Er habe etwas machen wollen, was noch keiner vor ihm gemacht habe, sagte Tord Trælnes der Nachrichtenagentur dpa. Es habe zwei Tage gedauert, bis das Experiment schließlich geklappt habe.

Ausgestattet mit einer Motorsäge, einem Fahrrad, extra dicker Unterwäsche und einer 50 Kilogramm schweren Taucherausrüstung fuhr Trælnes zum Fluss Plura, der wegen eines 2600 Meter langen und 130 Meter tiefen Grottensystems bekannt ist.

Extraportion Luft

Sein Freund Raymond Olsen sägte ein Loch in das 30 Zentimeter dicke Eis und ließ das Fahrrad ins Wasser. «Um das Rad stabil zu halten, mussten wir extra Luft in den Taucheranzug füllen», erzählte Trælnes, der die wagemutige Aktion bereits im April unternahm. «Es hat zwei Tage gedauert, bis ich mich wirklich aufs Rad setzen konnte. Das Eis war spiegelglatt und ich bin ständig weggerutscht.»

Die Mühe wurde belohnt: «Die Sonne an der Oberfläche sorgte dafür, dass das Licht unter dem Eis richtig magisch wurde», sagte Trælnes. Sein Freund filmte die Aktion und stellte den Zwei-Minuten-Clip dem Sender NRK zur Verfügung - so wurde die Sache jetzt bekannt.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.