Perth–London

28. März 2018 07:48; Akt: 28.03.2018 07:46 Print

So fühlt sich der 17-​​Stunden-​​Flug an

«L'essentiel» hat mit dem australischen Reisejournalisten Craig Platt über seine Erfahrung auf dem ersten Direktflug von Australien nach Europa gesprochen.

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17 Stunden im Flieger – für die einen eine absolute Horrorvorstellung, für die anderen eine praktische Möglichkeit, um ohne Umsteigen von Australien nach Europa zu reisen. Am Sonntagmorgen landete der erste Nonstop-Direktflug aus Perth in London. Mit an Bord war auch der australische Reisejournalist Craig Platt. «Die Zeit verging sehr schnell», sagt er. Seine Landsleute seien lange Interkontinentalflüge gewohnt, gibt er zu bedenken. «Die Strecke Los Angeles–Melbourne dauert auch 15 Stunden», sagt der Chef vom Dienst von Traveller.com.au

Gelangweilt habe er sich während des zweitlängsten Flugs der Welt nie. Es handelte sich um einen Nachtflug und er reiste in der Business-Klasse. Nach dem Essensservice habe er sich ein paar Folgen einer TV-Serie angeschaut und etwas gearbeitet. «Danach habe ich acht Stunden geschlafen. Und als ich aufwachte, musste ich nur noch vier Stunden rumbringen.» Also nochmals etwas fernsehen, frühstücken – und dann erreichte der rund 15.000 Kilometer lange Flug auch schon sein Ziel.

«Odyssee» oder «die Hölle»

Auch die Crew-Mitglieder benötigen während eines 17-Stunden-Flugs – notabene doppelt so lang wie ein normaler Arbeitstag – natürlich Ruhepausen. «Es wird mit einer normal großen Besatzung geflogen. In einem abgetrennten Bereich befinden sich die Crewbetten», so Platt. «Vier Piloten seien an Bord – davon machen jeweils einer bis zwei Pause, während die anderen im Einsatz stehen.»

Neben zwei Hauptmahlzeiten können Business-Passagiere Sandwiches oder Chips bestellen. Wer Economy fliegt, kann sich an einer Snackbar bedienen. «Der Hauptvorteil an einem 17-Stunden-Flug ist, dass man tatsächlich eine längere Zeit ohne Unterbrechung schlafen kann», so Platt. Das hätten auch die von ihm befragten Passagiere in der Holzklasse bestätigt. Überraschenderweise hatte niemand etwas Schlechtes über den Flug zu sagen. «Besonders für Geschäftsreisende und Familien mit kleinen Kindern ist der Direktflug eine gute Option», lautet denn auch das positive Urteil Platts.

Nicht für jeden etwas

Einige Berufskollegen berichten in anderen britischen und australischen Medien von ihren Leidensgeschichten und bezeichnen den Mammut-Flug wahlweise als «Odyssee» oder «die Hölle». Von fehlendem Wi-Fi und engen Sitzverhältnissen ist die Rede. Gelobt wird hingegen die spezielle Belüftung des Dreamliners, die in der Kabine eine höhere Luftfeuchtigkeit als sonst garantiert.

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(L'essentiel/sei)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Calimero am 28.03.2018 19:21 Report Diesen Beitrag melden

    In der Business-Class, sehr gerne, ansonsten, niemals!!!!!!

  • Edsi7 am 28.03.2018 17:40 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist prima macht mann ne Zwischenlandung ist mann 25 Student unterwegs werde die mit 17 Stunden auch mal probieren warum griegt mann die Kiste nicht schneller fliegen so nur noch 12 stunden wäre dies nicht toll

  • armin am 28.03.2018 22:42 Report Diesen Beitrag melden

    klar, besser als über singapure und co, wo es länger als 24 stunden dauert

Die neusten Leser-Kommentare

  • armin am 28.03.2018 22:42 Report Diesen Beitrag melden

    klar, besser als über singapure und co, wo es länger als 24 stunden dauert

  • Calimero am 28.03.2018 19:21 Report Diesen Beitrag melden

    In der Business-Class, sehr gerne, ansonsten, niemals!!!!!!

  • Edsi7 am 28.03.2018 17:40 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist prima macht mann ne Zwischenlandung ist mann 25 Student unterwegs werde die mit 17 Stunden auch mal probieren warum griegt mann die Kiste nicht schneller fliegen so nur noch 12 stunden wäre dies nicht toll