22. Januar 2018 15:31; Akt: 22.01.2018 15:48 Print

Aber hallo – oder besser: Aloha!

Exotischer Name, selbstbewusster Auftritt, gute Ausstattung: Der neue Hyundai Kona legt sich ganz schön ins Zeug, um aus der Menge herauszustechen.

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Kleine SUVs gibt es wie Sand am Meer? Na schön, haben sie sich wohl bei Hyundai gedacht: Aber wenn schon Sand, dann bitte von einem Sehnsuchtsort. Zum Beispiel vom Westen der Insel Hawaii weshalb der neue 4,17-Meter-Crossover auf den Namen Kona lautet und so gutlaunig wie eine Truppe Hula-Tänzer daherkommt. Was die zerklüftete Front angeht: Nun, mache werden sagen, dass die Designer gedanklich im Badeurlaub statt bei der Arbeit waren. Andere werden das Styling wiederum erfrischend finden. Für Hyundai-Verhältnisse hat der auf Wunsch zweifarbige Mini-Kraxler geradezu Paradiesvogel-Charakter.

Umso überraschender ist das gemäßigte Klima im Innenraum. Auch hier werden farbliche Akzente gesetzt, doch die Cockpitanordnung ist konventionell, das Instrumenten-Panel analog, die Klimaanlage klassisch per Knöpfchen zu regulieren. Der Vorteil: bei der Bedienung gerät niemand ins Schwitzen. Und wenn doch gibt es unter den Optionen nebst Head-up-Display, Totwinkelassistent und Rückfahrkamera auch eine klassenunübliche Sitzbelüftung.

1,6-Liter-Benziner: Allradantrieb serienmäßig

Überhaupt ist alles ganz entspannt hier. Die 177 PS des 4-Zylinder-Topbenziners lassen vergnügt im Verkehr mitschwimmen; im Sportmodus mit gestraffter Lenkung darf auch mal über eine Landstraße gesurft werden. Nur das

Doppelkupplungsgetriebe lässt das hawaiianische Hang-Lose-Gefühl vermissen und schaltet zuweilen etwas hektisch. Anders als bei vielen Mitbewerbern kommt dafür auch bei widrigen Straßenverhältnissen kein Stress auf: Im Preis von 25.900 Euro für den 1,6-Liter-Benziner ist der Allradantrieb inbegriffen.

Dem ausgefallenen Namen zum Trotz will der kleine Crossover kein Exot sein, sondern den Sand am Meer ordentlich aufmischen. Dabei begnügt er sich keineswegs mit der Rolle des schillernden Körnchens: Noch dieses Jahr wird der Kona als erster im Segment auch als reines E-Modell angeboten. So gesehen haben die Südkoreaner am Strand noch einen kleinen Schatz vergraben.

(L'essentiel/Nina Vetterli)

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