Akon City

10. Juli 2020 13:52; Akt: 10.07.2020 13:52 Print

Akon plant futuristische Stadt in Senegal

Eine Stadt, in der nur mit seiner eigenen Kryptowährung AKoin bezahlt wird: Das sind die ehrgeizigen Pläne von Rapper Akon in Senegal.

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Der amerikanische Musiker, Songwriter und Produzent Akon stammt ursprünglich aus Senegal. Dort möchte er jetzt eine futuristische Stadt bauen. Die Idee dazu hatte er schon länger: Bereits 2018 kündigte Akon an, dass er ein «echtes Wakanda» (Wakanda ist eine fiktive Stadt aus dem Marvel-Universum) bauen möchte.

Akon gab nun bekannt, den Auftrag für den Bau vergeben zu haben: KE International, amerikanische Ingenieure, haben den sechs Milliarden Dollar-Job bekommen. Jetzt soll die Bauphase beginnen: Etwas außerhalb der senegalesischen Hauptstadt Dakar, auf mehr als 800 Hektar. Eine erste Phase soll bis 2023 abgeschlossen sein.

Digitale Währungen für Afrika?

Die ganze Stadt soll mit einer digitalen Währung, dem AKoin, funktionieren. Das soll gleichzeitig ein Testlauf sein, ob digitale Währungen eine Option für andere Orte in Afrika sein könne – oder sogar für den ganzen Kontinent. Gleichzeitig soll die neue Stadt auch noch nachhaltig sein und möglichst viele Touristen anlocken.

Neue Städte, die ganz auf digitale Währungen aufgebaut sind, haben in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen, auch wenn noch keines der Projekte erfolgreich fertiggestellt wurde. So planen die Architekturbüros Tom Wiscombe Architecture und Ehrlich Yanai Rhee Chaney Architects (EYRC) eine Stadt, in der mit dem Bitcoin-Konkurrent Ethereum bezahlt werden kann – auf 260 Quadratkilometern in der Wüste von Nevada.

Smarte Stadt

Noch sind nicht alle Details zu Akon City bekannt. Der Rapper gab aber bereits einen Einblick in die Visualisierungen und Pläne: In der Stadt soll es ein Krankenhaus geben, ein Einkaufszentrum, eine Polizeistation, ein Schulhaus, diverse Privathäuser und -wohnungen, sowie Hotels. Dazu soll es, wegen der Nachhaltigkeit, möglichst viele Solarpanels überall geben.

Die Bauarbeiten sollen bis 2029 abgeschlossen sein.

(L'essentiel/Meret Steiger)

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