Mondial de l'Auto Paris

04. Oktober 2018 10:12; Akt: 04.10.2018 10:13 Print

Alles neu und doch ganz der Alte

So will der neue 3er von BMW den Spagat zwischen Dynamik und Digitalisierung stehen.

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Seit Jahrzehnten propagieren die Bayern die Freude am Fahren und definieren sich vor allem über die Dynamik – doch auch BMW weiß, dass das den Kunden in Zeiten der Digitalisierung zunehmend egal ist. Deshalb müssen sie einen immer größeren Spagat stehen, um ihre alten Werte zu verteidigen und trotzdem in den neuen Kategorien zu punkten. Kaum irgendwo wird das deutlicher als beim neuen Dreier, der jetzt in Paris seine Premiere feiert und im März in den Handel kommt.

Auf dem Weg zum «Ultimate Sports Sedan» setzen die Entwickler zwar auch auf Software und digitale Technik, doch vor allem haben sie den Wagen auf ein neues, ganz und gar analoges Fahrwerk mit breiterer Spur und tieferem Schwerpunkt und neuen Dämpfern gestellt. Wo andere Autos Sportlichkeit mit übertriebener Härte übersetzen, bleibt der Dreier deshalb immer sanft.

Nur noch der Diesel hat sechs Zylinder

Alles neu und doch ganz der Alte – diesen Eindruck macht der Dreier auch bei Form und Format. Trotz Wachstum in allen Richtungen verkneift sich das Designteam große Sprünge, selbst innen bleiben die Überraschungen aus. Denn erst wenn man den Wagen bedient, macht sich die Digitalisierung bemerkbar.

Das wird BMW-Fans kaum freuen: In der Startaufstellung hat von fünf Motoren nur noch einer sechs Zylinder – und das ist ausgerechnet der Diesel. Im 330d leistet das 3,0-Liter-Aggregat 265 PS und markiert damit aktuell die Spitze im Portfolio. Ein Plug-in ist fest eingeplant und irgendwann wird es den Dreier auch rein elektrisch geben, hört man aus München.

(L'essentiel/Thomas Geiger)

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