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05. April 2017 11:15; Akt: 05.04.2017 11:18 Print

Auf diese heiße Honda fährt sexy Scarlett ab

In «Ghost in the Shell» darf Scarlett Johansson mit einer Honda NM4 Vultus herumkurven – nicht der einzige Hingucker im aktuellen Sci Fi-Spektakel.

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Man kennt sie, die Concept Cars, die deutsche und amerikanische Autohersteller für große Hollywoodkisten entworfen haben. Jetzt sind für einmal die Japaner dran: In der Neuverfilmung des Kult-Manga «Ghost in the Shell» kurvt Hauptdarstellerin Scarlett Johansson aber nicht etwa in einem schnittigen Nissan oder Toyota herum. Nein, Major – so der Name des sexy Cyborgs, den Johansson spielt – schwingt ihren eleganten Maschinenkörper auf ein heißes Maschinen-Konzept: eine Honda NM4 Vultus.

Die ursprünglich im April 2014 lancierte Studie wurde für den Film überarbeitet. Honda erklärte, dass das «Ghost in the Shell»-Motorrad aufgrund von ihren Entwürfen entstanden sei. Das Filmteam habe es an den futuristischen Look des Films angepasst – und dafür gesorgt, dass es als sogenanntes «Hero Bike» schön prominent auf der Leinwand zu sehen ist. Das markante Honda-Logo auf der Schutzscheibe inklusive.

Nicht der erste Auftritt

Es ist nicht das erste Mal, dass das NM4 Vultus-Konzept als Vorlage für ein Filmvehikel herhalten darf. Designer Tamus Jakus (Jakusa Design) hat die Studie in den vergangenen Jahren verschiedentlich in Hollywoodfilmen untergebracht – beispielsweise als alternative Version des Batcycles (das dann allerdings im Film nicht verwendet wurde) oder im letzten Marvel-Hit «The Avenegers: Age of Ultron».

Besser als in die Realverfilmung des Manga-Klassiker «Ghost in the Shell» passt der futuristische Show-Motorrad aber freilich nirgendwo hin. schließlich wurde das Konzept seinerseits stark von einem anderen japanischen Manga-Klassiker inspiriert: Der Steampunk-Anime «Akira» (1988) stand ganz offensichtlich Pate für Hondas Studie – woraus der japanische Hersteller auch nie einen Hehl gemacht hat.

Japaner und Briten

Wer nun aber denkt, die japanische Autoindustrie hätte von den Machern des Blockbusters einen Freipass erhalten, um ihre Fahrzeuge in «Ghost in the Shell» einem Millionenpublikum vorzuführen, irrt. Zwar entdecken Insider Kultautos wie einen überarbeiteten 80er-Jahre Nissan Sentra oder einen Subaru XT. Doch der eigentliche Star neben Johanssons Raketentöff ist Engländer: Der Lotus Esprit, den Majors Sidekick Batou (Pilou Asbæk) fährt, ist ein modifiziertes Modell aus den frühen 80er Jahren. In einer anderen Szene ist ein ebenfalls auf Steampunk getrimmter Lotus Excel zu sehen.

Genützt haben all die tollen Retro-Vehikel übrigens wenig. Trotz massivem Budget und Star-Power hat «Ghost in the Shell» die Erwartungen an den Kinokassen zumindest in den USA und bei uns nicht erfüllen können. An Scarlett Johansson und ihrem Ritt auf der Honda NM4 Vultus dürfte das nicht gelegen haben.

(L'essentiel/rtl)

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