Konzert in der Rockhal

27. Januar 2016 23:05; Akt: 28.01.2016 14:57 Print

Bourani schickt Fans mit Gänsehaut nach Hause

ESCH/BELVAL - Der deutsche Musiker Andreas Bourani hat am Mittwochabend ein unvergessliches Konzert gegeben - und die ausverkaufte Rockhal zum Singen gebracht.

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Wenn man bei dem Lied die Augen schließt, ist man in Brasilien. Schiri Nicola Rizzoli hat gerade abgepfiffen, Spieler und Anhänger liegen sich vor Freude taumelnd in den Armen. Deutschland ist Fußball-Weltmeister 2014. Auf der eigenen Haut stellen sich die Härchen auf. Öffnet man die Augen wieder, ist man nicht mehr in Rio de Janeiro, sondern in Belval. Was bleibt: Flutlicht, Tausende feiernde Fans – und Gänsehaut. Ein Hoch auf uns!

Andreas Bourani braucht eigentlich keine WM-Stimmung, um die mit rund 6000 Zuschauern ausverkaufte Rockhal am Mittwochabend in einen Hexenkessel zu verwandeln. Der Sohn einer Afrikanerin, der kurz nach seiner Geburt von einer Augsburger Familie adoptiert wurde, gehört nicht erst seit seinem aktuellen Album «Hey» zur ersten Liga der Popmusik. Und auch in Esch zeigt der 32-Jährige, dass er nicht nur eine gute Stimme hat, sondern auch ein exzellenter Liedermacher ist.

In adrett dunkelblauem Hemd nutzt Bourani sein Können als Alleinunterhalter, das er bereits in seiner Rolle als Coach bei der Castingshow «The Voice of Germany» unter Beweis gestellt hatte. Dabei hängt das hauptsächlich weibliche Publikum das ganze Konzert über an seinen Lippen. Neben der Fußballhymne «Auf uns» spielt der deutsche Musiker auch seine Hits «Nur in meinem Kopf», «Ultraleicht», «Auf anderen Wegen» und «Astronaut», bei dem ihm eigentlich Hiphopper Sido zur Seite steht. In der Rockhal übernimmt er dessen Part selbst.

Natürlich durfte auch das Lied «Hey» von seiner neuen Platte nicht fehlen, in dem er von seinen Selbstzweifeln singt. Das hat er aber gar nicht nötig: Das gleichnamige Album hat sich schließlich bereits über eine halbe Million mal verkauft und war in Deutschland bis auf Platz drei der Albumcharts geklettert. Und wie viele Künstler nutzt auch der Bambi-Gewinner (Musik National 2015) die Zugabe seines Auftritts in Luxemburg vollends aus. Den Fans bleibt am Ende nur noch eine Frage: «Wer friert uns diesen Moment ein?»

(Jan Morawski/L'essentiel)

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