Keine Print-Ausgabe mehr

19. März 2020 14:18; Akt: 19.03.2020 14:18 Print

Bye Bye Bunny! «Playboy» geht mit 66 in Pension

Das berühmteste Herrenmagazin der Welt stellt in den USA seine Print-Produktion ein. Playmates kann man nur noch online bewundern.

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Die letzte Print-Ausgabe des berühmten Herrenmagazins soll in diesem Frühjahr erscheinen.

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Anfang der 50er-Jahre bescherte Hugh Hefner († 2017) den Amerikanern zum ersten Mal rote Ohren: Auf dem Cover seines neu gegründeten Magazins «Playboy» räkelte sich 1953 die damals noch eher unbekannte Schauspielerin Marilyn Monroe († 1962) und zeigte sich auch als erstes Playmate ziemlich freizügig. Der Beginn einer ungeahnten Erfolgsgeschichte, die nach über 60 Jahren ihr letztes Kapitel schreibt: Der US-Playboy hat sich laut der New York Post dafür entschieden, künftig keine gedruckten Magazine mehr an den Mann zu bringen.

Die letzte Print-Ausgabe des berühmten Herrenmagazins, für das sich Schönheiten wie Pamela Anderson, Naomi Campbell, Kim Kardashian oder sogar Charlize Theron entblätterten, soll in diesem Frühjahr erscheinen. Danach wird man die Playmates nur noch online bewundern können. Ausnahmen könnten allerdings Spezial-Ausgaben bilden. «In den letzten 66 Jahren sind wir weit mehr als nur eine Zeitschrift geworden», stellt Geschäftsführer Ben Kohn zwar wehmütig fest, muss aber trotzdem der Tatsache in die Augen sehen, dass die Verkaufszahlen des Magazins schon längere Zeit rückläufig waren.

Deutschland boomt dank Wendler-Freundin

Der Beschluss, künftig nur noch in digitaler Form zu erscheinen, wurde auch zusätzlich durch die weltweit vorherrschende Corona-Krise befeuert: «Vergangene Woche, als die Störung der Produktion von Inhalten und der Lieferketten durch die Coronavirus-Pandemie immer deutlicher wurde, mussten wir die Entscheidung in einem internen Gespräch beschleunigen», erklärt Kohn im Gespräch mit der New York Post.

In Deutschland sieht die Sache hingegen anders aus. Vor allem die Februarausgabe mit der hüllenlosen Wendler-Freundin Laura Müller (19) hätte die Magazin-Verkäufe ordentlich angekurbelt, heißt es von Seiten des Verlags. Für Chefredakteur Florian Boitin ist klar, «dass Playboy nichts von seiner Begehrlichkeit eingebüßt hat». Deshalb sind auch neben dem online-Angebot weiterhin reguläre Print-Ausgaben und gedruckte Special Editions geplant.

(L'essentiel)

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