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18. Mai 2020 10:22; Akt: 18.05.2020 10:31 Print

Comeback der Stil-​​Ikone von Porsche

Auch die neuste 911er-Generation von Porsche rollt jetzt als Targa an den Start. Prägnantes Merkmal bleibt das vollautomatische Dachsystem.

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Der Sommer kann kommen: Mit den Allrad-Modellen 911 Targa 4 und 911 Targa 4S debütiert nach Coupé und Cabriolet die dritte Karosserievariante der neuen Elfer-Generation und Porsche komplettiert damit sein klassisches Sportwagen-Trio. Prägnantes Merkmal bleibt das vollautomatische Dachsystem. Es besteht wie beim legendären Ur-Targa von 1965 aus dem charakteristischen breiten Bügel, einem beweglichen Dachteil über den Vordersitzen und der umlaufenden Heckscheibe. In 19 Sekunden lässt es sich komfortabel öffnen oder schließen.

Für den passenden Punch Auftritt sorgt der Sechszylinder-Boxermotor mit drei Liter Hubraum und Biturbo-Aufladung: Im 911 Targa 4 leistet er 283 kW (385 PS) und sprintet mit optionalem Sport Chrono-Paket aus dem Stand in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 – ein Zehntel schneller als bisher. Das Triebwerk im 911 Targa 4S kommt auf eine Nennleistung von 331 kW (450 PS) und erreicht die 100 Stundenkilometer-Marke unter gleichen Voraussetzungen in 3,6 Sekunden – vier Zehntel schneller im Vergleich zum Vorgänger. Die Höchstgeschwindigkeit des 911 Targa 4 liegt bei 289 Stundenkilometer (plus zwei km/h), die des 4S bei 304 Kilometer in der Stunde (plus drei km/h).

Boxer mit Turbo

Wie die 911 Carrera-Modelle profitieren die beiden 911 Targa-Varianten von dem Leistungszuwachs der aufgeladenen drei Liter großen Sechszylinder-Boxermotoren. Das kommt sowohl der Performance als auch der Alltagstauglichkeit zugute. Das Triebwerk im 911 Targa 4 leistet elf kW (15 PS) mehr als beim Vorgänger, im Targa 4S sind es 22 kW (30 PS) mehr Leistung. Um die verbesserte Performance der neuen Allrad-Modelle auf die Straße zu bringen, hat Porsche das Vorderachsgetriebe weiterentwickelt und soll mit dem PTM (Porsche Traction Management) eine noch bessere Traktion bei allen Fahrbahnzuständen ermöglichen.

Äußerlich prägen den 911 Targa die Design-Elemente der 992-Modellgeneration, mit Ausnahme des Bug- und Heckteils besteht die gesamte Außenhaut aus Aluminium. Das Interieur entspricht den 911 Carrera-Modellen und ist geprägt von den klaren und geraden Linien der Armaturentafel mit der zurückversetzten Instrumentenebene.

Der 911 Targa 2.0 war in den 60er-Jahren Wegbereiter für das Fahrzeugkonzept. Anfangs wurde er noch als «Sicherheitscabriolet mit Überrollbügel» vermarktet, doch schon bald hatte sich der Sportler mit dem herausnehmbaren Dach als eigenständiges Konzept etabliert und zur Stil-Ikone entwickelt.

Die neuen 911 Targa-Modelle kommen ab August 2020 auf den Schweizer Markt. Die Preise starten bei 158.600 Euro für den 911 Targa 4, den Targa 4S gibts ab etwa 170.000 Euro.

(L'essentiel/dl)

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