Krankheit

14. August 2020 12:43; Akt: 14.08.2020 12:45 Print

Darum ist eine Sexsucht wirklich gefährlich

Die Sucht nach Sex wird oftmals auf die leichte Schulter genommen. Doch wie bei jeder anderen Sucht auch, kann sie ein ganzes Leben zerstören.

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Krankhaft ist ein sexuelles Verhalten, sobald es zum Zwang wird und den Betroffenen stark belastet. (Bild: iStock)

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Sex gilt als die schönste Nebensache der Welt – die, wenn sie zwanghafte Züge annimmt, aber auch zur Krankheit werden kann. Das ist dann der Fall, wenn das Verlangen derart überhand nimmt, dass jede Gelegenheit genutzt wird: Ausschweifende sexuelle Fantasien halten von der Arbeit ab, die Rechnung für Telefonsex steigt, ständig wechseln die Sexualpartner. Die Befriedigung bleibt allerdings aus. Innere Leere, Scham und Selbstverachtung machen sich breit.

«Eine offizielle Diagnose Sexsucht gibt es bislang noch nicht, aber Kriterien für suchtartiges sexuelles Verhalten», erklärt Christoph Joseph Ahlers, klinischer Sexualpsychologe in Berlin, gegenüber dem Spiegel.

Steigender Frust

Für die Betroffenen nimmt sexuelle Betätigung die gleiche Funktion ein wie für Alkoholiker das Trinken. Das kurzzeitige positive Gefühl soll negative Gefühle wie innere Leere, Halt- und Perspektivlosigkeit oder auch Langeweile verdrängen. Von Dauer ist das allerdings nicht und der Frust steigt. Darunter leiden neben dem Privatleben und der Partnerschaft auch der Job und alltägliche Aufgaben.

Experten raten deshalb zu einer Therapie, um die Kontrolle über das Sexualverhalten zu erhalten.

(L'essentiel/red)

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