Undara-Nationalpark

17. April 2018 08:40; Akt: 17.04.2018 08:49 Print

Das ist dann mal so richtig im Outback

Kängurus und Wallabys gibt es in Australien viele. Doch nur selten erlebt man sie so authentisch wie im Undara-Nationalpark. Und dann erst die Unterkunft – Wahnsinn!

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Schon die Anreise ist ein absolutes Highlight: Wer von Cairns mit dem Kleinflugzeug ins australische Outback nach Undara reist, sieht von oben, wie saftig grün und dicht sich der Regenwald in Queensland aus der Vogelperspektive präsentiert.

Die Landepiste ist dann eine, die diesen Namen so eigentlich nicht verdient: Eine staubige, wenn auch topfebene erdige Fläche irgendwo im Nirgendwo. Der Flughafen? Ein holziger Unterstand. Nur ein Schild weist auf Spuren menschlicher Zivilisation. Handyempfang? Fehlanzeige.

200.000 Jahre alte Lavaröhren

Kurz vor Sonnenuntergang starten von der Undara Experience Lodge aus verschiedene Jeeps, deren teilweise sehr unterhaltsamen Führer einem Flora und Fauna dieser Region, die vulkanischen Ursprungs ist, näherbringen. Bei Dämmerung zeigen sich Kängurus, Wallaroos und Wallabys besonders gern. Dazu wird auf einer Aussichtsplattform ein Apéro mit Wein, Crackern und vor allem einem tollen Sonnenuntergang serviert. Vujo hätte es nicht besser gekonnt.

Zu den Hauptattraktionen des Nationalparks gehört zudem ein Lavaröhren-System, das vor fast 200.000 Jahren bei einem Vulkanausbruch entstanden ist. Sie haben einen Durchmesser von teilweise fast 20 Metern, nur der kleinste Teil der sogenannten Tubes ist begehbar. Viele der Höhlen werden von Fledermäusen und anderen Tierarten bewohnt.

Abendliches Musizieren am Lagerfeuer

Mindestens eine Übernachtung in der Undara Experience Lodge ist Pflicht: Geschlafen wird in alten, aber renovierten Eisenbahnwaggons aus dem 19. Jahrhundert, die teilweise von Großbritannien dorthin gebracht wurden. Luxus mitten in der Savannen-Landschaft! Alle Zimmer verfügen seit kurzem über Dusche und Toilette.

Im Restaurant angeboten werden – natürlich – Känguru-Steak und andere einheimische Köstlichkeiten, Bier und Wein. Wer Glück hat, trifft auf Ranger Bram Collins. Er ist nicht nur ein hervorragender Guide, sondern spielt ab und zu am Lagerfeuer auf seiner Gitarre auch noch Klassiker wie «The Gambler» oder das australische Volkslied «Matilda». Mitsingen ausdrücklich erwünscht.

Buschfrühstück in der Savanne

Am nächsten Morgen schließlich geht es auf zum Buschfrühstück: Nach etwa fünf Minuten Gehzeit erreicht man eine Art Picknickplatz, wo Kaffee, Müsli, Speck und Toast bereitstehen. Letzteres kann der Besucher selber über dem Lagerfeuer Grillen. Das Outback kann so schön lecker sein.

Die Undara-Höhlen unter Wasser. (Quelle: Youtube)

(L'essentiel/ysc)

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