Gravel-Bike bis Reiserad

15. Februar 2021 14:25; Akt: 15.02.2021 14:28 Print

Das sind die Fahrradtrends 2021

Fahrrad ist nicht gleich Fahrrad. Mittlerweile gibt es Räder für so gut wie jeden Einsatzzweck, die sich nicht nur optisch, sondern auch in ihrer Funktion unterscheiden.

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(Bild: Cannondale)

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1. Cargobike Typ Longjohn

Egal ob für Familien, Kleingewerbe oder Lieferdienste: Die Nachfrage nach Cargobikes steigt europaweit an. Das unterstreichen die Zahlen des Lobby-Verbandes Cycling Industries Europe (CIE), der für 2020 in Europa ein Wachstum von ca. 50 Prozent prognostizierte. Die Räder sind dabei äußerst unterschiedlich: So gibt es zum Beispiel moderne Cargobikes für Familien und Privathaushalte, die zur Gruppe der Longjohn-Lastenräder zählen. Mit ihrer geräumigen Ladefläche vor dem Fahrer bieten sie Platz für bis zu drei Kinder oder einen Großeinkauf. Dabei hat es einen relativ kleinen Wendekreis sowie einen tiefen Schwerpunkt. Dadurch lässt es sich sportlich, sicher und auch durch enge Straßen steuern.

2. Cargobike Typ Longtail

Beispielhaft für einen anderen Ansatz beim Thema Cargobike steht das Longtail-Lastenrad. Und wie der Name schon sagt, verfügt dieses Rad über einen verlängerten Gepäckträger, der die Aufnahme von Zusatzgepäck und Kindersitz ermöglicht. Die sogenannten Longtails erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit, da sie zum Abstellen weniger Platz brauchen als andere Cargobikes.

3. SUV-Bike

Der Begriff SUV-Bike beschreibt analog zum SUV-Auto Räder, die sowohl für die Stadt als auch für das Gelände konzipiert sind. Basierend auf einem vollgefederten E-Mountainbike-Rahmen sowie breiten Stollenreifen, verfügt das Rad zusätzlich über eine alltagstaugliche Ausstattung mit Gepäckträger, Schutzblechen und Lichtanlage. Somit ist man sowohl für den Weg ins Büro als auch für die sportliche Feierabendrunde gerüstet.

4. E-Mountainbike

E‑Mountainbikes gehören aktuell zu den stark wachsenden Segmenten im Fahrradbereich. Die Räder ermöglichen weitere Touren im Gelände und dadurch mehr Abwechslung – sowohl für Einsteiger als auch für Spitzensportler.

5. Gravel-Bike

Das Gravel-Bike ist ein, wenn nicht gar der neue Stern am Fahrradhimmel. Die Räder ermöglichen das sportliche Rennradfahren auch abseits vom Asphalt. Möglich machen das breitere Reifen, woher auch der Name Breitreifenrennrad kommt, denn der Fahrspaß endet eigentlich nicht auf Schotter, wie es der englische Name vermuten lässt, sondern wenn dann erst im Gelände.

6. Kinderrad

Kinderräder haben in der Corona-Krise eine steigende Nachfrage erfahren. Einerseits sind sie eine Alternative zum Schulbus, andererseits ein Spiel- und Sportgerät für den Nachmittag. Die Auswahl ist dabei ebenfalls vielfältig: Vom Mountainbike bis zum E‑Bike ist für Kinder alles geboten. Wichtig ist darauf zu achten, dass das Kinderrad einen tieferen Rahmen hat, um leichter Auf- und Absteigen zu können.

7. Reiserad

Schon im letzten Jahr hat Corona Ferienhungrigen einen Strick durch die Rechnung gemacht, ob es dieses Jahr besser wird, ist fraglich. Ferien in der Schweiz waren und sind da eine gute Alternative und frei nach dem Motto: «Ja, wir san mim Radl da!» schwingen wir uns wohl auch diesen Sommer in den Sattel und erkunden die Heimat. Mehrtagestouren an Flussradwegen oder durchs Gelände sind die coronakonforme Form des Sommerurlaubs. Reiseräder, die viel Platz für Gepäck bieten finden deshalb immer mehr Fans.

8. Trike

Liegeräder fristeten lange Zeit ein Nischendasein. Mit dem Beginn der Elektrifizierung ist allerdings das Trike, also das dreirädrige Liegerad, in der breiten Maße angekommen. Die Vorteile von Trikes, bei Varianten mit und ohne Motor, sind eine entspannte Sitzposition, ein stabileres Fahrverhalten – gerade bei Eis und Schnee ein wichtiger Punkt – sowie der Panoramablick. Wenn dann noch eine gute Federung dazukommt, können selbst längere Strecken komfortabel und bequem zurückgelegt werden.

9. E-Citybike

Klassische Citybikes werden mittlerweile in großer Zahl mit Elektromotor verkauft. Die technische und auch optische Integration von Akku und Motor ist dabei nicht nur Standard, sondern hat auch Vorteile. Zum einen sieht es besser aus und zum anderen schützt es den Akku auch besser vor Vandalismus und Diebstahl als eine rein aufgesteckte Variante. Ein tiefer Einstieg und die aufrechte Sitzposition erhöhen den Fahrkomfort in der Stadt.

10. E‑Trekkingrad

Das Trekkingrad ist aufgrund seiner Allround-Fähigkeiten seit langer Zeit der Verkaufsschlager unter den Fahrrädern. Mittlerweile ist an den sogenannten «Brot-und-Butter-Rädern» der Elektromotor nicht mehr wegzudenken. Die Räder sind robust in der Ausstattung und auf dem aktuellen Stand der Fahrradtechnik. Sie eigenen sich sowohl für den Alltag als auch für längere Touren.

(L'essentiel/Isabelle Riederer / A&W Verlag)

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