Keine «Diät»

09. Februar 2021 17:19; Akt: 09.02.2021 17:18 Print

Das steckt wirklich hinter der Fastenzeit

Jedes Jahr ist der Aschermittwoch der Start für 40 Tage Fastenzeit. Ab dem 17. Februar bis zum 03. April sollte man sich also spirituell reinigen.

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Tick, Tack, Tick, Tack - 40 Tage Verzicht. Die Fastenzeit kommt. (Bild: Getty Images/iStockphoto)

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In beinahe jeder Glaubensrichtung gibt es einzuhaltende Fastenzeiten. Im Islam ist es der «Ramadan», im Judentum «Jom Kippur» und in der römisch-katholischen Glaubensrichtung wird die Fastenzeit auch als «österliche Bußzeit» bezeichnet. Wer jetzt davon ausgeht, hier streng «Diät» halten zu müssen, ist fehlinformiert. Es geht nicht darum, die kleinen Speckröllchen am Bauch wegzuhungern, sondern um den Verzicht generell. Dies kann auch durchaus «geistiger» Verzicht sein.

Laut diverser Umfragen gibt es heutzutage auch nur noch wenig Menschen, die sich an die 40 Tage halten und hier auf Fleisch, Alkohol, Sex, Rauchen, Süßigkeiten oder andere Gelüste verzichten. Gerne aber isst man am Gründonnerstag Spinat und lässt am Karfreitag der Gemüsesuppe den Sieg über das Schnitzel. Immerhin.

Virtueller Verzicht ist im Kommen

In unserer medienorientierten Zeit kommt es aber immer mehr zu anderen Einschränkungen. So verbietet man sich gerne das Computerspielen oder den stündlichen Kontrollblick auf sein Instagram- und Facebookprofil und fastet quasi digital. Sicher nicht das Schlechteste, wenn man mal ein gutes Buch liest, anstatt sein TikTok-Profil zu füttern. An jedem Sonntag - die sind nämlich in den 40 Tagen nicht inkludiert - darf man sich ruhig mal wieder einloggen. 

Den besten Effekt hat man aber bestimmt, wenn man das geistige Fasten mit dem körperlichen verbindet und gleich Nägel mit Köpfen macht. Beispielsweise 40 Tage kein Internet (zumindest in der privaten Zeit) & Heilfasten - ein nobles Ziel.

(L'essentiel/tine)

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