Salzwüste

21. August 2016 13:41; Akt: 21.08.2016 13:45 Print

Dem Himmel so nah

Fotograf Daniel Kordan hat in der bolivianischen Salzwüste Salar de Uyuni galaktisch gute Bilder geschossen.

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Der Schlüssel zum perfekten Sternen-Bild? Salz unter den Füssen. Vom Salar de Uyuni aus lichtete Astrofotograf Daniel Kordan die Milchstraße ab – und das Ergebnis ist schlichtweg überwältigend. Wie ein Spiegel reflektiert die größte Salzpfanne der Welt den leuchtenden Nachthimmel. «Wenige Orte bieten solch ideale Verhältnisse», sagt Kordan zu 20 Minuten. «Lichtverschmutzung ist allgegenwärtig – nicht nur in Städten, sondern auch in kleinen Dörfern. Zudem ist es schwierig, einen richtig klaren Himmel zu finden.» Mehrere Wochen verbrachte der Russe auf dem Altiplano, einer Hochebene zwischen den West- und Ost-Anden.

«Wie im All»

Fünf bis sechs Tage dauerte die Akklimatisierung, danach suchte Kordan 14 Tage lang auf 4000 bis 5000 Metern über Meer die besten Sujets. Er fotografierte Flamingos in der Colorada-Lagune, hielt die Schönheit der Vulkane in der Atacamawüste fest und lichtete das berühmte Almateleskop in Chile ab. «Am eindrücklichsten war aber der Uyuni», so Kordan. In der Nacht über die geflutete Salzwüste zu fahren, sei eine unglaubliche Erfahrung. «Man sieht wortwörtlich nichts, nur einen schwarzen Tunnel. Es fühlte sich an, als würden wir in den Weltraum fahren.» Dann stehe man da und sehe die Sterne überall – über einem, unter einem: «Wie im All – aber auf Erden!»

(L'essentiel/sei)

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