Kein Witz

29. September 2015 09:55; Akt: 29.09.2015 10:00 Print

Der Papst gibt ein Rock-​​Album heraus

Er füllt bereits ganze Stadien, hat weltweit Millionen Fans. Nun will sich Papst Franziskus auch noch als Rockstar versuchen und veröffentlicht sein erstes Album.

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Ora et labora – bete und arbeite – heißt einer der berühmtesten Grundsätze der katholischen Kirche. Wie es scheint, nimmt sich Papst Franziskus diesen Glaubenssatz auch mit stolzen 78 Jahren zu Herzen. Denn während seiner vielen Messen und Reisen hat sich das Oberhaupt der Katholiken noch einen weiteren Karriere-Stunt überlegt: Der gebürtige Argentinier wird Rockstar.

Noch während seiner USA-Reise veröffentlichte der Papst auf der Homepage des Magazins Rolling Stone seine erste Single-Auskopplung mit dem Titel «Wake Up! Go! Go! Forward!». Wer nun meint, der Vatikan erlaubt sich damit einen Scherz, ist falsch gewickelt. Getreu dem achten Gebot «Du sollst nicht falsches Zeugnis reden» ist es bitterer Ernst. Wie das gesamte kommende Album besteht der Song aus Reden und Gebeten des Papstes, die mit Synthesizern und E-Gitarrenmusik unterlegt wurden.

«Es wäre toll, gemeinsam ein Konzert zu spielen»

Zwar haben bereits Amtsinhaber vor Franziskus Alben veröffentlicht, doch auf die Musiksparte Rock wollte bisher keiner setzen. Auf dem neusten Silberling des Vatikans habe man versucht, der Persönlichkeit des Papstes gerecht zu werden, «dem Papst des Dialogs, der offenen Türen, der Gastfreundschaft», erklärt der Produzent Don Giulio Neroni dem «Rolling Stone».

Das elf Songs starke Album soll pünktlich zum Weihnachtsgeschäft am 27. November in die Läden kommen und auf den Namen «Wake up!» getauft werden. Wie es der Zufall – oder die göttliche Fügung will – erscheint am selben Tag und unter demselben Titel (minus das Ausrufezeichen) das Werk der britischen Band The Vamps. «Es ist unfassbar cool. Ich wusste gar nicht, dass der Papst irgendetwas rausbringen will», so Vamps-Gitarrist James McVey gegenüber der Nachrichtenagentur AP. «Und dass es dann auch noch zur selben Zeit und mit einem so ähnlichen Namen erscheint, ist fantastisch. Es wäre toll, gemeinsam ein Konzert zu spielen.» Möge Gott sein Gebet erhören.

(L'essentiel/mor)

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