Kühlschrank

17. Juni 2019 09:30; Akt: 17.06.2019 09:39 Print

Deswegen gehört Gemüse ins Gemüsefach

Eier oben, Fleisch unten und warum gehört Gemüse eigentlich in die Schublade? So räumst du deinen Kühlschrank sinnvoll ein.

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Wenn der Kühlschrank müffelt oder im schlimmsten Fall sogar schimmelt, dann läuft irgendetwas falsch. Und während manchmal auch einfach mal ein Jogurtbecher hinter neueren Lebensmitteln vergessen geht, lassen sich viele dieser Kühlschrankprobleme schon mit dem richtigen Einräumen lösen.

Die richtige Temperatur

Ein Kühlschrank hat im besten Fall eine Temperatur zwischen vier und acht Grad. Die verändert sich tatsächlich sogar innerhalb des Kühlschranks: Da warme Luft steigt, ist es oben immer ein bisschen wärmer als ganz unten.

Je kälter ein Lebensmittel sein soll, desto weiter unten muss es also verpackt werden. Auf die oberste Ablage und damit wärmste Ablage (5 bis 8 Grad) im Kühlschrank gehören Saucen und Marmeladen, geöffnete Konserven und Käse.

Im mittleren Fach herrschen 4 bis 5 Grad. Das ist der perfekte Ort für Milchprodukte aller Art, Jogurt, Quark und Milch zum Beispiel. In den unteren Fächern wird es nochmals etwas kälter: In der Zwei-Grad-Gegend solltest du Fleisch, Fisch, Wurstwaren und leicht Verderbliches lagern.

Deswegen gehört Gemüse ins Gemüsefach

Natürlich kann man das Gemüsefach auch fremdnutzen und dort beispielsweise Bier lagern. Kann man ja immer mal brauchen. Allerdings eignet sich das Klima in diesen Fächern tatsächlich besonders gut für Früchte und Gemüse: Obwohl die Schubladen unten im Kühlschrank sind, herrschen dort 8 bis 12 Grad und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit – ein Umfeld, in dem sich viele Früchte und Gemüse wohlfühlen.

Allerdings nicht alle: Südfrüchte (beispielsweise Bananen) und sogenanntes Fruchtgemüse (Tomaten) gehören gar nicht in den Kühlschrank. In der Ablage in der Küchentür ist es ebenfalls etwas wärmer als im Rest des Kühlschrankes, das eignet sich beispielsweise speziell für Eier. Die müssten eigentlich kaum gekühlt werden, dürfen allerdings keinen zu großen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden.

Getränke gehören unten in die Kühlschranktür, die dürfen ja meist gerne etwas kälter sein.

Muss alles, was im Laden gekühlt war, auch zu Hause gekühlt sein?

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann kühlst du bei dir zu Hause alles, was auch im Laden gekühlt verkauft wurde. Das ist aber nicht überall nötig. Auf vielen Produkten findet sich der Vermerk «nach dem Öffnen gekühlt aufbewahren» – davor kann der (verschlossene!) Fruchtsaft auch einfach im Schrank gelagert werden.

Grundsätzlich gilt: Alles, was im Kühlschrank gelagert wird, sollte auch gut verpackt sein. Gewisse Milchprodukte nehmen Gerüche an und eine gute Verpackung verhindert, dass sich Keime im ganzen Kühlschrank ausbreiten können. Wer aus ökologischen Gründen auf Klarsicht- und Alufolie verzichtet, der kann auch einfach den Teller mit einer Schüssel abdecken.

Nicht zu voll!

Beim Kühlschrank ist es ähnlich wie bei der Waschmaschine: Wird er bis zum Platzen vollgestopft, dann funktioniert er nicht mehr optimal. Damit der Kühlschrank optimal kühlt muss die Luft zirkulieren können.

À propos optimal kühlen: Du solltest keine heißen und warmen Lebensmittel in den Kühlschrank stellen, das stört die Klimazonen. Gekochte Lebensmittel also immer ganz abkühlen lassen, bevor du sie in den Kühlschrank stellst.

Regelmäßig(er) reinigen

Viele von uns putzen ihren Kühlschrank wahrscheinlich nur, wenn irgendetwas verschüttet wurde oder klebt. Optimalerweise sollte man ihn allerdings alle vier Wochen mit Allzweckreiniger und einem Putzlappen säubern.

Besonders wichtig ist das beim Gemüsefach: Wenn sich dort einmal Schimmel eingenistet hat, dann schimmeln deine neuen Lebensmittel schneller und bieten einen Nährboden für Keime und Pilze.

(L'essentiel/mst)

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