Youngtimer

14. Mai 2018 15:25; Akt: 14.05.2018 15:37 Print

Die Lebensgefahr in alten Autos ist deutlich höher

Youngtimer sind in. Doch neuste Zahlen der Verkehrssicherheitsbehörde aus den USA zeigen, wie viel gefährlicher schwere Unfälle in alten Autos sind.

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Youngtimer machen Spaß, schützen die Insassen bei einem Autounfall aber viel schlechter. (Bild: ADAC)

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Je neuer das Auto, desto eher kommt man bei einem schweren Unfall mit dem Leben davon – das ist keine Binsenwahrheit, sondern nun auch statistisch belegt. Zumindest in den USA. Denn eine neue Studie der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) zeigt nun, wie groß der Einfluss des Baujahres eines Autos auf die Überlebenschance bei einem schweren Unfall ist.

Dazu haben die US-Experten tödliche Autounfälle zwischen 2012 und 2016 untersucht und ermittelt, wie alt die Fahrzeuge waren, in denen in diesem Zeitraum Insassen getötet wurden. Dabei haben die Experten Todesfälle innerhalb von 30 Tagen nach dem von FARS (Fatality Analysis Reporting System) aufgezeichneten schweren Autounfall berücksichtigt.

Von 55 zu 26 Prozent

Laut den veröffentlichten Resultaten liegt Wahrscheinlichkeit, bei einem dieser Unfälle in einem vor 1984 gebauten Auto zu sterben, demnach bei 55 Prozent. In einem Auto der Baujahre 1997 bis 2001 beträgt sie nur noch 41 Prozent. Wer ein ganz aktuelles Modell fährt, trägt nur noch ein Risiko von 26 Prozent.

Die NHTSA schlägt nun vor, die Ergebnisse weiter zu untersuchen und dabei auch Einflussfaktoren wie Gurtnutzungs-Quote, Geschlecht und Alter der Insassen zu berücksichtigen.

(L'essentiel/lab)

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