Virtual Reality

25. März 2020 20:38; Akt: 25.03.2020 20:44 Print

Diese Museen kannst du online besuchen

Vom Sofa aus Kultur erleben: Diverse Museen bieten virtuelle Rundgänge durch ihre Säle und Archive an.

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Wegen des Coronavirus sind nicht nur viele Menschen im Homeoffice, auch diverse Freizeitangebote mussten gestrichen werden, darunter Hunderte von Museen. Das heißt aber keineswegs, dass du jetzt auf Kunst und Kultur verzichten musst!

Hier findest du eine Auswahl an Museen auf der ganzen Welt, die einen virtuellen Rundgang anbieten und ihre Kunstwerke auch online zeigen – ganz ohne Ansteckungsgefahr und erst noch gratis.

Museo Galileo, Florenz

Das Museo Galileo gibt es seit 1927. Es sammelt und kategorisiert altertümliche Werkzeuge, Waffen und Instrumente. Es besitzt beispielsweise eine Armillarsphäre, ein sehr altes Planeten-Modell, aber auch alte Mikroskope und vieles mehr.

Rosicrucian Egyptian Museum, Kalifornien

Das Museum in San Jose in Kalifornien hat die größte Sammlung ägyptischer Artefakte in Nordamerika. Bei einem virtuellen Rundgang kannst du unter anderem lernen, wie sich die Ägypter das Leben nach dem Tod vorstellten.

The Frick's Garden Court, New York

In der Frick Collection, die sich in einem alten Herrenhaus in New York befindet, gibt es hauptsächlich Gemälde alter Künstler und europäische Skulpturen. Wirklich sehenswert ist aber der begrünte Innenhof, der (wie der Rest des Museums) virtuell besucht werden kann.

University of Oxford's History of Science Museum, Oxford

Im History of Science Museum in Oxford sind über 20.000 Objekte ausgestellt, darunter antike Sonnenuhren und allerlei Geräte, mit denen früher zum Beispiel Mondphasen berechnet wurden. Das Museum, das eine Abteilung der University of Oxford ist, bietet auch Videos an, in denen Experten zeigen, wie beispielsweise die berühmte Camera obscura funktioniert.

Museum für Naturkunde, Berlin

Bei der digitalen Tour im Naturkundemuseum kann man nicht nur zahlreiche der über 30 Millionen Exponate (!) sehen, es gibt sogar eine Überraschung: Publikumsliebling und T-Rex Tristan, der bis 2021 in Kopenhagen ausgestellt ist, lässt sich bei der Tour in Berlin besuchen.

Schweizerisches Nationalmuseum, Zürich

Im Landesmuseum in Zürich gibt es keine virtuelle Tour, aber Einblick in die 14 Sammlungen, die das Museum beherbergt. Dazu gibt es Blogeinträge, in denen die Besucher mehr über die einzelnen Stücke erfahren können.

Kunsthaus, Zürich

Wie das Landesmuseum hat auch das Kunsthaus keinen virtuellen Rundgang, aber ein Online-Archiv mit Werken und Sammlungen.

Deutsches Meeresmuseum, Stralsund

Eine der Hauptattraktionen des Meeresmuseums ist die Haifütterung – die findet wegen der Corona-Krise leider nicht mehr vor Publikum statt. Das Meeresmuseum bietet aber einen digitalen Rundgang an, bei dem diverse Aquarien und Ausstellungsräume besichtigt werden können.

Musée d'Orsay, Paris

Das berühmte französische Museum ist die Heimat einer der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt – und die meisten Kunstwerke können online angesehen werden, darunter Werke von Van Gogh, Degas, Pissarro und Gauguin. Vergangene Veranstaltungen im Museum sind teilweise als Videos verfügbar.

Eremitage, St. Petersburg

Dieses Museum hat mehr als 233.000 Quadratmeter – und du kannst sie online beschreiten. Die Eremitage ist 250 Jahre alt und wohl das bekannteste Museum Russlands. Neben den 17.000 Gemälden finden sich im Museum auch mehr als eine halbe Million archäologischer Fundstücke.

The National Gallery, London

In der National Gallery in London befinden sich Werke diverser Künstler vom 13. bis 19. Jahrhundert – und alle können bei einer virtuellen Tour besichtigt werden.

Rijksmuseum, Amsterdam

Das Rijksmuseum hat eine App, mit der alle Kunstwerke im Gebäude besichtigt werden können. Die App leitet dabei wie ein Guide durch die einzelnen Räume und Kunstwerke. Darunter Gemälde von Künstlern wie Rembrandt und Vermeer.

Guggenheim-Museum, New York

Das Guggenheim-Museum ist bekannt für moderne und zeitgenössische Kunst ab dem 20. Jahrhundert – und für die Wendeltreppe, die nun auch virtuell erklommen werden kann.

Museum of Modern Art, New York

Das MoMA ist wohl eines der bekanntesten Museen der Welt. Die Sammlung, die Werke der Architektur und des Designs, Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Drucke, Illustrationen, Filme und elektronische Medien umfasst, kann virtuell besucht werden. Das MoMA hat außerdem eine Bibliothek mit mehr als 300.000 Büchern.

Museum für Gestaltung, Zürich

Hier gibt es zwar keinen virtuellen Rundgang, ein Teil der Sammlung des Museums für Gestaltung ist aber mit Hintergrundinformationen online verfügbar.

Museum Tinguely, Basel

Das Tinguely-Museum hat nicht nur einen Online-Rundgang, sondern mit dem Ausstellungsguide «Meta-Tinguely» ein Tool, bei dem die virtuellen Besucher sogar aktiv mitmachen können.

Google Arts & Culture Tours

Eine Auswahl von Hunderten von kleineren und größeren Museen auf der ganzen Welt kann man auf Google besichtigen. Dabei sind zum Beispiel die Uffizien (Kunstsammlung in Florenz) oder diverse englische Museen. Neben Museen lassen sich bei diesem Tool auch Sehenswürdigkeiten wie Kathedralen besichtigen.

(L'essentiel/mst)

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