Volkswagen R360S

20. April 2017 17:58; Akt: 20.04.2017 18:05 Print

Diesen Wahnsinns-​​Golf gibt es nur in der Schweiz

Mit dem R360S hat VW den stärksten Serien-Golf aller Zeiten auf die Räder gestellt – und zwar exklusiv für die Schweiz.

storybild

Tuner ABT hat die Leistung von 300 auf 360 PS gesteigert. (Bild: Volkswagen)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Schweizer mögen Autos mit überdurchschnittlich viel Leistung. Weil sie es sich leisten können? Weil sie sich gerne selbst quälen? Die Frage nach dem Warum ist angesichts der hiesigen Tempolimits eine philosophische. Leichter zu benennen ist die Antwort, die VW mithilfe des renommierten Tuners ABT darauf liefert. Sie lautet R360S, ist als Limousine oder Variant erhältlich, leistet 360 PS anstelle der ohnehin schon ordentlichen 300 PS des Prä-Facelift-R-Modells und fährt sich bei hohen Geschwindigkeiten – nun ja, wahrscheinlich super.

Präzise Lenkung, adaptives Fahrwerk, optionales DSG mit schnellen Schaltzeiten, bis zu 460 Nm auf allen vier Rädern sowie 4,7 anstelle der bisherigen 4,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100 – alles da, um so zu fahren, wie man es hierzulande gar nicht darf. Den Reiz dieses Autos macht somit vor allem das Kribbeln aus, dass da in Sachen Längs- und vor allem Querbeschleunigung noch viel mehr ginge. Darin, dass der Auftritt mit schwarzen 18-Zöllern, Karbon-Optik-Folierung und betont dumpfem Motorgrollen neugierige Blicke auf sich zieht, während man seine umfangreiche Serienausstattung inklusive Ledersitzen, Sportlenkrad, großem Navi, DAB+ und Rückfahrkamera bei höchstens 120 km/h spazieren fährt.

Ob sich der Preis ab 51.600 Euro lohnt? Da wären wir wieder bei der Philosophie. Gequält werden damit aber vor allem unsere nördlichen Nachbarn. Nicht nur, weil der Deutsche-Autobahn-Tourismus bei einer Spitze von 265 km/h programmiert ist, sondern auch weil die 220 respektive in der Zwischenzeit nur noch 25 verbleibenden Exemplare des stärksten Serien-Golfs aller Zeiten ausschließlich in der Schweiz erhältlich sind.

(L'essentiel/nv)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.