Oratorio San Vio

06. September 2020 16:53; Akt: 06.09.2020 16:54 Print

Ehemalige Mini-​​Kirche in Venedig zu verkaufen

Eine sehr kleine, aber liebevoll umgebaute Kirche in Venedig sucht aktuell einen neuen Besitzer. Das Haus hat eine fast 1000-jährige Geschichte.

storybild

Diese Kleinstkirche befindet sich am Canal Grande in Venedig und steht zum Verkauf. (Bild: Sotheby’s International Realty)

Zum Thema
Fehler gesehen?

An der Stelle, an der der Rio de San Vio auf den Canal Grande in Venedig trifft, befindet sich das Oratorio San Vio, eine ehemalige Kirche. Während das aktuelle Gebäude rund 200 Jahre alt ist, stammen Teile der Bausubstanz von der sehr viel älteren Kirche von San Vio, die früher an dieser Stelle stand.

Heute ist die Kirche ein umgebautes Wohnhaus mit zwei Schlafzimmern. Die Vergangenheit ist aber sehr präsent, angefangen bei rosé-goldenen Marmorsäulen über uralten Inschriften bis hin zu den verwitterten Backsteinen. In die Kirche kommt man über den eigenen Innenhof, der zum Wohnzimmer im Erdgeschoss führt. Dort gibt es auch ein separates Esszimmer und eine Küche.

Ein dekorativer Torbogen zu einer Tür, die nicht mehr benutzt wurde, wurde kurzerhand in ein Bücherregal mit Leseecke umgewandelt. Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich das erste der beiden Schlafzimmer. Im Obergeschoss gibt es ein weiteres Zimmer, ein Schlafzimmer und die nach unten offene Galerie.

«Preis auf Anfrage»

Das spezielle Haus, das die letzten 40 Jahre einer italienischen Familie gehörte, wird von Sotheby’s International Realty verkauft. Für wie viel, ist aber unklar: Bei einem so außergewöhnlichen Objekt ist der Preis laut Website «auf Anfrage».

Würdest du gerne in einem so speziellen Haus wohnen? Oder stehst du eher auf moderne Neubauten? Verrate es uns in den Kommentaren.

(L'essentiel/Meret Steiger)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.