Fernab der Küste

12. November 2017 14:38; Akt: 12.11.2017 14:37 Print

Ein Pool, bei dem es kein Meer mehr braucht

Unweit von Madrid entsteht der größte künstlich angelegte Strand Europas – rund 300 Kilometer vom Meer entfernt.

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Woran denken Sie, wenn Sie an Spanien denken? Sonne, Strand und Meer? Das gibt es bald auch fernab von Costa del Sol, Palma de Mallorca und Costa Brava. Im Herzen der Iberischen Halbinsel soll schon bald der größte künstlich angelegte Strand Europas entstehen. 45 Minuten von der Hauptstadt Madrid und rund 300 Kilometer vom Meer entfernt entsteht das Ferienresort Alovera Beach. 15.000 Quadratmeter Sandfläche sollen einen 25.000 Quadratmeter großen künstlichen See einfassen. Neben Planschen und Schwimmen soll man auch mit kleinen Booten durch die blaue Lagune segeln können.

Ganzjähriger Betrieb ab 2020

Zuständig für das rund 17 Millionen Euro teure Projekt ist die spanische Baufirma Grupo Rayet. «Die Lage in der Nähe der Autobahn ist ideal. Wer gerne ans Meer möchte, muss dafür nicht mehr bis nach Valencia fahren», wird CEO Felix Abanades von der spanischen Tageszeitung El País zitiert. Das Ziel sei, das Freizeitangebot ganzjährig betreiben zu können. Federführend bei der Planung ist die chilenische Firma Crystal Lagoons, die bereits Erfahrung mit ähnlichen Anlagen hat. Unter anderem hat sie in Chile den größten Pool der Welt gebaut. Eine Bewilligung der Gemeinde liegt bereits vor.

Im Imagefilm der Baufirma wird Alovera Beach als «innovativ und nachhaltig» angepriesen. Der Wasserverbrauch sei bis zu 30-mal niedriger als der eines Golfplatzes und halb so groß wie bei vergleichbar großen Aquaparks. Im Sommer 2020 soll der Alovera Beach als Teil einer größeren Freizeit- und Wohnanlage seinen Betrieb aufnehmen. Rund 250.ooo bis 400.000 Besucher pro Jahr werden erwartet.

(L'essentiel/sei)

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