Mazda 6 Facelift

20. August 2018 18:41; Akt: 20.08.2018 18:41 Print

Ein weiterer Schritt nach oben

Statt eine neue Modellgeneration zu lancieren, haben die Japaner den Mazda 6 ein weiteres Mal überarbeitet. Die Gründe sind verständlich.

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Der Mazda 6 wurde überarbeitet. Wie bitte, schon wieder? Die aktuelle Modellgeneration ist seit 2012 auf dem Markt, vor zwei Jahren gab es ein Facelift, laut üblichem Turnus wäre es bald Zeit für eine komplett neue Generation. Eine zweite Überarbeitung ist unkonventionell.

Doch wer den Mazda 6 eingehender betrachtet, der versteht. Er sieht noch taufrisch aus, wäre rein optisch auch ohne Überarbeitung noch einige Jahre gut über die Runden gekommen. Doch die Motoren mussten an die neuen Abgasvorschriften angepasst werden – da konnte man gleich auch noch die digitale Ausstattung modernisieren. Eine zweite Überarbeitung macht also Sinn.

Kombi wird hierzulande 9-mal öfter gekauft als Limousine

Am Design wurde wenig geändert. Der Kühlergrill wölbt sich neu nach innen, die Scheinwerfer sind leicht tiefer platzierten, das Tagfahrlicht und auch die Heckleuchten wurden leicht modifiziert, zumindest bei der Limousine. Der Kombi, der hierzulande 90 Prozent der Verkäufe ausmacht, wurde am Heck so belassen, wie er war.

Kaum Änderungen von außen also – dafür ist innen alles neu. Und wenn Mazda davon spricht, sich den sogenannten Premiumherstellern annähern zu wollen, so ist das zu bescheiden: Der Innenraum ist schlicht eine Pracht. Im Vergleich zu den immer öfter auch mit Hartplastik ausstaffierten Deutschen reiht sich der Japaner diesbezüglich weit vorne ein.

Allradantrieb gibt's leider nur mit Diesel

Die Motorenpalette wurde renoviert. Der 2,2-Liter-Selbstzünder mit 150 oder 184 PS wurde mit einer SCR-Abgasnachbehandlung ausgerüstet, der 2,5-Liter-Benziner erhielt eine Zylinderabschaltung sowie etwas mehr Leistung und Drehmoment. Alle Motoren erfüllen jetzt die Abgasvorschrift Euro 6d-Temp.

Serienmäßig ist nun ein Head-up-Display verbaut, Ventilatoren im Sitz sorgen für einen kühlen Rücken. Das Instrumentarium ist digital, das Infotainmentsystem neu. Auch die Sicherheitssysteme wurden erweitert, etwa um eine Staufunktion für den adaptiven Tempomaten. Den überarbeiteten Mazda 6 gibt es ab 33.000 Euro. Allradantrieb gibt's nur mit Diesel, die Limousine ist ausschließlich mit Benzinern erhältlich.

(L'essentiel/Dave Schneider)

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