Studie

10. Juli 2019 14:12; Akt: 10.07.2019 20:27 Print

Frauen haben fast so oft Sexträume wie Männer

Junge Frauen haben heute dreimal so viele Sexträume wie noch vor 50 Jahren. Das hat eine neue Studie der Uni Freiburg jetzt bestätigt.

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Frauen geben immer öfter an Sexträume zu haben, dies eröffnet eine Freiburger Studie. (Bild: Pixabay/Claudia Scott)

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Forschende der Universität Freiburg haben gut 2900 Menschen verschiedener Altersklassen nach ihren Träumen befragt und die Ergebnisse sind spannend. Insgesamt 18 Prozent aller Träume der Befragten hatten mit Sex zu tun.

Frauen holen Männer mit ihren feuchten Träumen immer mehr auf. Bei jungen Frauen zwischen 16 und 30 Jahren hat jeder fünfte Traum erotische Elemente – dazu gehören auch ein Flirt oder Kuss. Dieser Anstieg erotischer Träume führen die Forschenden auf die fortschreitende Gleichberechtigung zurück.

Scham und sexuelle Revolution

Bei einer ähnlichen Studie 1966 gaben nicht mal 4 Prozent der Frauen an, sexuelle Träume zu haben. Damals war Sex vor der Ehe ein Tabu und die Anti-Baby-Pille – und somit die sexuelle Revolution – kam gerade erst auf.

Die Forschenden vermuten, dass sich junge Frauen heute besser an ihre erotischen Träume erinnern, da sie sich nicht mehr für sie schämen – im Gegensatz zu vorherigen Generationen.

Drei Viertel aller Befragten gaben in der aktuellen Studie an, schon mal einen erotischen Traum gehabt zu haben. Gesprochen wird über Sexträume allerdings selten, insbesondere wenn es im Traum nicht um die eigene Beziehung geht.

Das bedeuten unsere Sexträume

Wie schon Freud erklärte, haben sexuelle Träume oft eine tiefere Bedeutung. Die Psychologin Hilda Burke sagt gegenüber Cosmopolitan, dass das Objekt der Begierde in unseren Träumen sich nicht selbstverständlich ins reale Leben übersetzen lässt.

Deshalb bedeutet Dream Cheating – also den Partner oder die Partnerin im Traum zu betrügen – nicht unbedingt, dass wir unglücklich in unserer Beziehung sind und Sex mit anderen wollen.

Wenn man zum Beispiel von Sex mit den Vorgesetzten träumt, heißt das laut Burke nicht zwingend, dass wir mit ihm oder ihr intim werden wollen. «Vielleicht bist du unterbewusst bereit für etwas Neues im Job, wie zum Beispiel eine Beförderung.»

Wir projizieren Eigenschaften

Im Interview sagt die Psychologin zudem: «Wir projizieren bestimmte Charaktereigenschaften auf unser Objekt der Begierde – besonders bei Promis.» Dies sei ein Zeichen dafür, dass wir uns diese Eigenschaften selbst wünschen.

Und die naheliegendste Variante: Laut Hilda Burke kann es auch schlichtweg bedeuten, dass wir gerne Sex mit dieser Person hätten.

Wer auch immer bei uns in den Träumen auftaucht: Keine Panik. Am besten dreht man sich gleich nochmal um und schlummert ein bisschen weiter.

(L'essentiel/Friday/Anna Janssen)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fonsi am 10.07.2019 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Hat die Uni Freiburg nichts vernünftigeres zu tun als diesen Blödsinn den eh keiner überprüfen kann ? Bei Sexfragen sagt doch keiner die Wahrheit.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Fonsi am 10.07.2019 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Hat die Uni Freiburg nichts vernünftigeres zu tun als diesen Blödsinn den eh keiner überprüfen kann ? Bei Sexfragen sagt doch keiner die Wahrheit.

    • Alphonse Zukrut am 12.07.2019 15:53 Report Diesen Beitrag melden

      Ils feraient mieux de chercher du côté de la libération sexuelle qui sévit depuis 34 ans plutôt que leurs statistiques totalement obsolètes d'il y a 53 ans

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