Seattle

30. August 2016 20:39; Akt: 30.08.2016 20:40 Print

Gemeinsam lallen verbindet

In Seattle sitzen Wein- und Bierliebhaber nie auf dem Trockenen: In der nordamerikanischen Metropole wird gekeltert und gebraut, was das Zeug hält.

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Seattle, die größte Stadt im Nordwesten Amerikas im Bundesstaat Washington, ist bekannt für feuchtes Wetter. Die Bewohner der Metropole müssen mit durchschnittlich 300 Regentagen im Jahr leben. Trotzdem sind sie äußerst produktiv und fröhlich – feuchtfröhlich, um genau zu sein.

Denn die Städter stehen auf guten Wein und außergewöhnliches Bier – und das am liebsten von lokalen Produzenten. Washington kann nämlich noch viel mehr als Regen: Von immer grünen Küsten über Gipfel mit Schnee bis hin zu trockener Wüste mit 300 Tagen Sonne im Jahr.

Zweitgrößtes Weingebiet der USA

20.000 Hektar dieser bunten Landschaft sind Weingebiet. Damit beherbergt Washington nach Kalifornien die zweitgrößte Weinregion in den USA. 850 Winzer ernten dort 40 verschiedene Traubensorten – darunter Riesling, Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah.

An Seattles alljährlichen «Taste Washington»-Weinmesse lassen 300 ausgewählte Produzenten die Besucher schmecken, was sie daraus gemacht haben. Und das kann sich sehen lassen – der Event zieht nicht ohne Grund Tausende Besucher aus aller Welt an.

Lieber Malz als Trauben?

Wer lieber dem Bier frönt als vergorenem Traubensaft, kommt in Seattle jedoch auch nicht zu kurz. In den letzten Jahren ist ein regelrechter Bierbrauerboom entstanden, der die verschiedensten Sorten auf den Markt schwemmte.

In den USA läuft das auch ziemlich locker: Hier braucht man keine Ausbildung oder gar einen Hochschulabschluss in Bierbrauerei. Jeder, der Spaß daran hat, kann sich im Biermachen probieren und mit verschiedenen Anteilen an Hopfen, Hefe, Gerste und Malz experimentieren.

Die Städter selbst trinken am liebsten eines der zig verschiedenen Indian Pale Ale – eine bittere, schal wirkende Brühe mit ordentlich Alkoholgehalt. Wer es leichter mag, probiert ein Lager oder Pilsener – vielleicht sogar mit Zimt- oder Anis-Geschmack.

Bier-Tour: Lallen ist vorprogrammiert

Und wer sich nicht sicher ist, was er eigentlich gern hat, kann das auf einer der vielfach angebotenen Bier-Touren herausfinden. Zusammen mit anderen Bierliebhabern wird man in einem kleinen Van von Brauerei zu Brauerei gekarrt, um so viele Sorten wie möglich zu probieren.

Sind die Teilnehmer anfangs noch schüchtern, entstehen spätestens nach dem zweiten Stopp wunderbare Freundschaften. Denn Snacks werden hier zum Bier erst gereicht, wenn man lallt – und selbst dann nur auf eindringliches Betteln.

(L'essentiel)

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