Crashtest

16. August 2018 07:48; Akt: 16.08.2018 07:48 Print

Kleinstwagen könnten sicherer sein

Kleinstwagen schützen ihre Insassen bei typischen Landstraßenunfällen nicht bestmöglich.

storybild

Kleinstwagen schützen ihre Insaßen bei typischen Landstraßenunfällen nicht optimal, warnt der ADAC. (Bild: ADAC)

Zum Thema

Getestet wurden Crashs von zwei Fahrzeugen mit geringer Überlappung (schrägem Aufprall) der Fahrzeugfront bei rund 40 km/h. Bei den standardisierten Labortests kommt dieses Szenario nicht vor, der ADAC hält es allerdings für besonders relevant, da Autos bei rund 18 Prozent aller Frontalunfälle mit geringer Überlappung aufeinanderträfen. Das Risiko, schwerste Verletzungen davonzutragen, sei rund zehn Prozent höher als bei allen anderen Frontalunfällen.

Testsieger wurde mit der Note «gut» der Skoda Fabia, bei dem sich die Fahrgastzelle besonders stabil erwies. Bei den Wettbewerbern Renault Twingo und Toyota Aygo zeigten sich trotz der geringen Unfallschwere zum Teil deutliche Deformationen an A-Säule und Türschwelle. Zudem erwies sich die Rückhaltewirkung von Airbag und Gurten bei den beiden Modellen als nicht optimal – daher reichte es nur zur Note «befriedigend».

Hersteller müssen nachbessern

Der ADAC sieht Nachbesserungsbedarf: «Moderne Stadtfahrzeuge halten den Belastungen im Crashtest durchaus Stand», heißt es. «Allerdings müssen die Hersteller bei der Front- und Seitenabsicherung noch nachbessern.» Angepasste Airbagsysteme und bessere Sicherheitsgurt-Rückhaltesysteme in Serie könnten hier nach Ansicht des ADAC helfen.

Bei den offiziellen Crashtests werden Frontal-Unfälle mit Überlappung zwar ebenfalls simuliert, allerdings mit einer Überdeckung der Fahrzeugfronten von 40 Prozent. Die Autos können so die Aufprallenergie besser abbauen als bei geringer Überlappung.

(L'essentiel/lab)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.