«Birkinstocks»

19. Februar 2021 14:48; Akt: 19.02.2021 14:57 Print

Kylie Jenner trägt Birkenstock für 62.000 Euro

Das Künstlerkollektiv MSCHF stellt aus Birkin-Bags Sandalen im Birkenstock-Look her. Kylie Jenner ist natürlich eine der Ersten, die die Luxus-Latschen besitzt.

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(Bild: Instagram/kyliejenner)

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Für das ungeübte Auge sehen Kylies neueste Sandalen aus wie stinknormale Birkenstocks. Die 23-Jährige postete am Mittwoch ihre neueste Design-Errungenschaft auf Instagram und die hat es in sich: Die Sandalen sind nicht etwa aus irgendeinem Leder gemacht, sondern aus Hermès-Taschen. Genauer gesagt aus Birkin-Bags.

Kylie Jenner postete diesen Schnappschuss in ihrer Instagram-Story.

Die Kosten für eine Birkin-Bag von Hermès belaufen sich schnell auf einen mindestens fünfstelligen Betrag. Zudem existieren für die Luxus-Taschen lange Wartelisten.

Das in Brooklyn ansässige Label MSCHF hat über 122.000 Dollar für neue Birkin-Bags ausgegeben, um sie zu dekonstruieren und daraus Sandalen im Birkenstock-Stil zu schneidern: Die sogenannten Birkinstocks.

Exklusiver geht kaum

Dabei hat es auch der Preis der Schuhe in sich: Die Schlappen kosten je nach Leder, zum Beispiel Strauß oder Krokodil, zwischen umgerechnet etwa 28.000 und 62.000 Euro.

Wie MSCHF an all die Birkin-Bags kommt, bleibt bis zum jetzigen Zeitpunkt genauso unbeantwortet, wie was wohl Hermès und Birkenstock von der Aktion halten. Denn keiner der Brands hat den Entwurf der Schuhe abgesegnet. Laut der «New York Times» soll es lediglich zehn Paar dieser Schuhe geben.

Bekannt für Unfug

Der Name des US-amerikanischen Künstlerkollektivs MSCHF steht für Mischief, was auf Deutsch übersetzt «Unfug» bedeutet. Und genau das treibt das junge Unternehmen auch in der Kunst- und Modewelt. «Nur schon der Akt, eine Birkin zu zerschneiden, macht so vielen Leuten Angst», sagt Lukas Bentel, der Creative Director von MSCHF zu «CNN Style». «Eine Birkin ist fast ein Kunstobjekt. Sie ist so heilig, du kannst sie nicht zerstören.»

Doch genau das hat MSCHF getan. Und das Kollektiv könnte aus dieser Aktion sogar Profit schlagen. So kauften sie im Mai 2020 für 30.000 Dollar ein Gemälde des Künstlers Damien Hirst. Dieses verschnitten sie, verkauften die Einzelteile und was vom löchrigen Gemälde übrig war und erzielten dabei ein fettes Plus.

(L'essentiel/Johanna Senn)

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