Lotus Evija

18. Juli 2019 07:35; Akt: 18.07.2019 07:42 Print

Lotus surrt mit 2000 PS in eine neue Ära

Lotus will neu durchstarten – mit einem Elektro-Flitzer, der seinesgleichen sucht.

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Der Name löst noch immer ein Kribbeln aus, doch wirtschaftlich tut sich Lotus seit Jahren schwer. Für frischen Wind soll nun Geely sorgen: Die Chinesen, die schon Volvo wieder flott gemacht, das London Taxi elektrisiert und die Hälfte von Smart und damit die Verantwortung für die Zukunft des Bonsai-Benz übernommen haben, wollen nun Lotus in eine neue Ära führen.

Der erste Aufschlag von Geely in Hethel (Großbritannien) macht jedenfalls Mut. Denn um den Aufbruch zu markieren, gibt es jetzt ein komplett neues Auto. Zwar wird das nur in einer Kleinserie von maximal 130 Exemplaren gebaut und die Produktion startet erst im nächsten Jahr, doch wenn die Praxis auch nur einen Bruchteil dessen hält, was die Theorie verspricht, dann ist der neue Evija das Warten wert.

Die Ambition: das stärkste Serienauto der Welt bauen

Dank vier Elektro-Motoren, die zusammen 2000 PS leisten, soll der Evija zum stärksten Serienauto der Welt werden. Entsprechend imposant sind die Fahrleistungen: Der Sprint vom 0 auf 100 km/h in weniger als drei Sekunden ist schon spektakulär, aber dass von 100 bis 200 ebenfalls nur drei und bis 300 nur weitere vier Sekunden vergehen, ist bislang unerreicht.

Die Akkus (70 kWh) sollen eine Reichweite bis zu 400 Kilometer gewährleisten und sind bereits auf eine Ladeleistung von 800 kW ausgelegt. Sollte die bis zum Marktstart von irgendeiner Ladesäule unterstützt werden, würde ein kompletter Boxenstopp nur neun Minuten dauern. Mit einer 350-kW-Ladung sind 80 Prozent nach immerhin 12 Minuten erreicht. Auch der Preis von rund 2,25 Millionen Euro ist ein Superlativ – dafür hätte man vor einiger Zeit gleich die ganze Firma kaufen können.

(L'essentiel/Thomas Geiger)

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