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11. Februar 2016 13:32; Akt: 16.02.2016 16:58 Print

Luxemburg mit Bleibtreu und Watson auf Berlinale

Stars wie George Clooney und Tilda Swinton kommen zur Eröffnung der 66. Berlinale. Auch einige Luxemburger Filme werden auf den Berliner Filmfestspielen gezeigt.

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Bei der an diesem Donnerstag startenden 66. Berlinale sind 18 Filme aus aller Welt im Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären. Weitere Regiearbeiten werden außer Konkurrenz und in weiteren Festival-Reihen gezeigt. Als Koproduktionen aus Luxemburg werden «Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück» mit Emma Watson und «Die dunkle Seite des Mondes» mit Moritz Bleibtreu gezeigt. Beide Filme wurden zu Teilen in Luxemburg gedreht und laufen in der Sektion «Lola at Berlinale», welche sich an ein Fachpublikum aus Festivalleitern, Journalisten und ausländischen Käufern wendet. Luxemburg konnte auf der Berlinale bisher vier Preise abstauben und sich über neun Nominierungen freuen. Insgesamt sind bei der Berlinale mehr als 400 Filme zu sehen. Das größte deutsche Filmfestival dauert noch bis zum 21. Februar. Präsidentin der Internationalen Jury ist Oscar-Preisträgerin Meryl Streep.

Einen Monat nach dem Tod von David Bowie erinnert die Berlinale mit einer Sondervorstellung und einem Tribut-Abend an den legendären Musiker. Gezeigt wird «Der Mann, der vom Himmel fiel» von Nicolas Roeg, in der Festivallounge stehen Bowie-Songs und Gespräche mit Zeitzeugen auf dem Programm. Auch zwei andere verstorbene Künstler werden in Sondervorstellungen gewürdigt: Schauspieler Alan Rickman ist in «Sinn und Sinnlichkeit» zu sehen, von dem italienischen Regisseur Ettore Scola wird «Der Ball» gezeigt.

Michael Moore sagt Teilnahme ab

Bei der Berlinale gibt es am Freitag eine besondere Uraufführung: Fritz Langs Klassiker «Der müde Tod» aus dem Jahr 1921 wird erstmals in digital restaurierter Fassung präsentiert. Dazu spielt das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin im Friedrichstadt-Palast eine Neukomposition des Freiburger Komponisten Cornelius Schwehr. In «Der müde Tod» bittet ein junges Mädchen den Tod, den gestorbenen Geliebten zurückzugeben. Arte zeigt den Film am 15. Februar (23.55 Uhr) im Fernsehen.

US-Regisseur Michael Moore («Bowling for Columbine») hat seine Teilnahme an der Berlinale abgesagt. Er könne das Festival krankheitsbedingt nicht besuchen, sagte eine Berlinale-Sprecherin am Donnerstag. Moore hatte vergangene Woche bei Facebook berichtet, er liege mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus.

Der Oscar-Preisträger wollte in Berlin seinen neuen Dokumentarfilm «Where to Invade Next» vorstellen. Der 61-Jährige reist darin mit einer amerikanischen Flagge in verschiedene Länder – und marschiert als «Ein-Mann-Armee» ein. Es sei ein Film über die USA ohne eine einzige Einstellung auf US-amerikanischem Boden, heißt es im Programm.

(L'essentiel/dpa)

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