Tinder

19. September 2017 07:42; Akt: 19.09.2017 17:14 Print

Männer wischen bis zu 115-​​mal für ein Match

Zu viele Typen und viel zu wenig Frauen: Was in der Bar schon schwer genug ist, wird auf Tinder auch nicht besser.

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Es läuft im Grunde wie in einer Bar ab. Und damit wie im echten Leben: Die Geschlechterverteilung in Kneipen und Clubs ist meist so mies, dass viel zu viele Männer um ein paar wenige Frauen buhlen müssen. Die, die da sind, können sich ihren Prinzen getrost auswählen. Und ziemlich sicher ist es dann meist der aufgeblasenste Gockel im Lokal.

Balzen aus Sicht der Herren kann bei dieser zahlenmäßigen Ungleichheit ziemlich frustrierend sein. Und wäre das nicht schon Schmach genug, hat auch das Internet, ein sonst so verlässlicher Partner in jederlei Hinsicht, keine bessere Lösung parat.

Mann wischt und wischt auf Tinder etwa nach rechts, aber bekommt einfach kein Match. Das ist nicht überraschend, geht es nach dem selbsternannten «Worst Online Dater». In einem Beitrag auf Medium.com, erklärt der ebenso selbsternannte Soziologe mittels einer Statistik, dass die Tinder-App nichts für den Durchschnittsmann ist.

Laut den Berechnungen des «Worst Online Dater» kämpfen rund 80 Prozent der durchschnittlich aussehenden Männer auf Tinder um die Herzen von gerade mal 22 Prozent der Frauen. Der Rest, also 78 Prozent der Frauen, interessiere sich nur für die attraktiven 20 Prozent der Männer. Auswahl gibt es ja genug. Bei attraktiven Männern wiederum ist die Wahrscheinlichkeit gar sechsmal höher, dass sie ebenso gelikt werden.

Schlechte Karten für Männer

Die Chance, dass Mann ein Match bekommt, ist demnach nicht wirklich groß: Die besagten 78 Prozent der Frauen sind wählerisch und suchen gezielt nach einem Partner. Männer hingegen müssten laut den Berechnungen im Durchschnitt 115-mal nach rechts wischen, um einen Match zu ergattern.

Doch Vorsicht: Die Statistik ist nicht repräsentativ, da sie der Blogger selbstständig und in eigener Recherche angefertigt hat.

Tinder ist umsatzstark

Tinder schadet diese Ungerechtigkeit aber nicht. Die App ist nämlich die klare Nummer eins im App Store, wenn es um Umsatz geht. Grundsätzlich ist die App gratis, aber es gibt auch eine Premium- oder Gold-Version (für 10 beziehungsweise 16 Euro monatlich). Damit erhält der Nutzer mehr Funktionen und ihm wird gezeigt, wer sein Profil gelikt hat. Außerdem wird das eigene Profil öfter vorgeschlagen.

(L'essentiel/hau/slo)

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