Pflanzen gegen Fernweh

11. Januar 2021 15:54; Akt: 11.01.2021 15:56 Print

Mit diesen Pflanzen holst du dir die Welt nach Hause

Hast du auch Sehnsucht nach anderen Ländern und Kulturen? Wir zeigen dir Pflanzen, mit denen du dir ein wenig Ferne in die Wohnung holen kannst.

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(Bild: Unsplash)

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Lockdown, Homeoffice, Reisebeschränkungen: Aktuell verbringen die meisten von uns sehr viel mehr Zeit zu Hause als in vergangenen Jahren. Um so wichtiger ist es, das wir uns in unseren eigenen vier Wänden wohl fühlen. Einen entscheidenden Beitrag zum Wohlfühlen können Pflanzen leisten: Sie sehen nicht nur hübsch aus, sondern sorgen auch für ein angenehmes Raumklima – und für Erfolgserlebnisse bei Besitzer und Besitzerin, wenn sie wachsen und gedeihen.

Eine geeignete Zimmerpflanze kann aber auch Mittel gegen Fernweh sein: Wenn du wegen Corona gerade nicht für deinen Sabbatical nach Südamerika reisen kannst, kann dir eine Mimose (ja, die Pflanze heißt wirklich so) zumindest ein bisschen lateinamerikanische Vibes in dein Wohnzimmer bringen.

Zimmerknoblauch in der Küche

Der Zimmerknoblauch, der als mildere Variante des normalen Knoblauchs gilt, ist in Südafrika, Tansania und Mexiko heimisch. Wenn man die Blätter abschneidet riechen sie nach Knoblauch. Man kann die Blätter auch zum Kochen verwenden – und angeblich sollen sie weniger für Knoblauch-Atem sorgen als die Knolle, die bei uns verbreitet ist.

Pflege

Der Zimmerknoblauch gedeiht mit direkter Sonneneinstrahlung am besten. Gegossen werden sollte er wöchentlich, aber nur, wenn die Erde trocken ist. Hier können sonst die Wurzeln faulen.

Ein Arabischer Jasmin im Schlafzimmer

Der Arabische Jasmin ist im Himalaya-Gebirge zuhause. Wenn sich die Blüten öffnen, verströmt die Pflanze einen frischen, sauberen Duft. Übrigens: Der Arabische Jasmin ist, trotz seiner Herkunft, die Nationalpflanze der Philippinen.

Pflege

Die Pflanze braucht viel Sonnenlicht und muss etwa einmal pro Woche gegossen werden. Achtung: Wenn du zu viel giesst, können die Wurzeln abfaulen. Bei richtiger Betreuung wird der Arabische Jasmin zwischen 50 und 150 Zentimeter groß.

Ein Geweihfarn im Wohnzimmer

Der Geweihfarn, der auch «Horn Mose» genannt wird, stammt aus Australien und Neuseeland. Er unterscheidet sich von anderen Farn-Gewächsen dadurch, dass er in der Natur hauptsächlich an anderen Baumstämmen und Zweigen wächst. Der Geweihfarn gilt, nicht zuletzt wegen seiner Form, als König der Farne.

Pflege

Dieser Farn lässt sich an der Wand befestigen und bietet so eine tierfreundliche Alternative zum Hirschgeweih. Er braucht im Sommer einmal pro Woche Wasser, wenn es kälter ist, reicht auch alle zwei Wochen. Wichtig: Er braucht indirektes Sonnenlicht.

Eine Mimose im Esszimmer

Bildstrecke: Mit diesen 9 exotischen Pflanzen holst du dir die Welt nach Hause

Die Mimose hat ihren Namen nicht von ungefähr: Sie gilt als empfindlich und sensibel. Wenn man sie berührt, schließt sie ihre Blätter – allerdings nur für wenige Sekunden. Die Mimose stammt aus Südamerika, wo es über 500 verschiedene Arten gibt. Sie zählen alle zu den Hülsenfrüchtlern.

Pflege

Die Mimose braucht, nicht überaschend, etwas mehr Pflege. Sie wünscht sich viel Sonnenlicht und die Erde sollte ständig feucht gehalten werden. Bei guter Haltung kann sie rund 90 Zentimeter groß werden.

Ein Persischer Schild im Badezimmer

Eine tropische Pflanze für mehr Feriengefühl im Bad: Der Persische Schild stammt aus Myanmar und blüht normalerweise im Herbst und im Winter. Dank der lila Blüten zaubert er so auch in der kalten Jahreszeit einen Farbtupfer ins Bad.

Pflege

Der Persische Schild wird nicht zufällig fürs Badezimmer empfohlen: Er mag es am liebsten warm und feucht. Unter 15 Grad sollte die Temperatur nie fallen, die Erde sollte nie ganz austrocknen. So wird die Pflanze zwischen 60 und 90 Zentimetern hoch.

Eine Geigenfeige im Eingangsbereich

Die Geigenfeige ist die größte der Ficus-Arten: Sie kann theoretisch bis zu vier Metern hochwerden. Sie eignet sich zum Beispiel besonders gut als Dekoration im Eingangsbereich.

Pflege

Die Geigenfeige mag es zwar hell, aber lieber ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die Erde sollte nie ganz austrocknen, aber auch auf keinen Fall zu nass werden.

Eine Weiße Schlauchpflanze im Büro

Diese Pflanze arbeitet mit dir mit: Die Weiße Schlauchpflanze ist in Florida heimisch und gehört zu den fleischfressenden Pflanzen – und gilt als besonders effektiver Insektenfänger. Die rötlich-lilafarbenen Blüten erinnern dabei an Jagdhörner.

Pflege

Die Erde der Schlauchpflanze muss immer feucht gehalten werden und sie braucht viel Sonne. Sie gedeiht bei Temperaturen zwischen 15 und 30 Grad am besten. Kleine Ausführungen gibt es ab 15 Zentimeter, bei guter Pflege können sie aber auch deutlich größer werden und bis zu 90 Zentimeter erreichen.

Eine Bambuspalme im Kinderzimmer

Sie ist eine der beliebtesten Zimmerpflanzen überhaupt: Die Bambuspalme. Sie stammt aus Mittelamerika und ist bei uns meist eine Zimmerpflanze. In freier Natur können die Gewächse aber bis zu drei Metern hoch wachsen. Die Bambuspalme gilt als guter Luftbefeuchter und soll sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken.

Pflege

Optimal gedeiht die Pflanze zwischen 21 und 29 Grad. Die Erde sollte immer feucht gehalten werden und die Palme braucht Sonnenlicht – direkt oder indirekt spielt aber keine Rolle. Theoretisch kann auch eine Zimmerpalme in einem großen Topf mehr als zwei Meter erreichen, wenn sie richtig gepflegt wird.

Ein Fensterblatt für untalentierte Pflanzenfreunde

Egal, wo du die Monstera deliciosa, wie das Fensterblatt in der Botanik heißt, abstellst: Sie wird sich ziemlich sicher wohlfühlen. Diese Pflanze gilt als besonders pflegeleicht und eignet sich drum für Anfänger und Anfängerinnen, die mit Schlauchpflanzen und Co. noch überfordert sind. Die Monstera stammt aus dem Regenwald Mittel- und Südamerikas.

Pflege

Die Monstera gedeiht bei indirektem Sonnenlicht am besten, sie verträgt aber auch Halbschatten und Schatten. Genau wie bei den anderen Pflanzen sollte die Erde immer wieder befeuchtet werden, generell verträgt die Monstera Trockenheit aber besser als zu viel Wasser.

(L'essentiel/Meret Steiger)

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