"Empathie"-System

24. Mai 2019 07:43; Akt: 24.05.2019 07:48 Print

Neues Auto erkennt, wie du dich fühlst

Ein neues Auto, das automatisch auf die Emotionen von Passagieren reagieren kann, wurde bei der Technologiekonferenz in Paris enthüllt.

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Wer hat sich beim Fahren nicht schon einmal schlapp gefühlt und sich mehr Komfort herbeigesehnt? Wer kennt nicht das ewige Spiel mit Klimaanlage und Heizung, weil es ständig zu heiß oder zu kalt im Auto ist?

Künstliche Intelligenz

Ein neues Auto soll dank seiner «Empathiefähigkeit» solche Probleme nun bemerken und selbständig lösen, verspricht das Unternehmen Sensum. Es stellte vergangene Woche bei der Technologiekonferenz Viva in Paris das neue Modell vor.

Dabei arbeitet das Start-up mit dem globalen Automobilzulieferer Valeo zusammen und spezialisiert sich auf «empathische Künstliche Intelligenz (KI)». Demnach nehme das Fahrzeug die Emotionen von Fahrgästen wahr und reagiere auf unterschiedliche Weise darauf, um eine «individuelle Komfortzone» zu schaffen.

Temperatur, Geräusche, Gerüche, Licht

Mittels eines eigens entwickelten Bewertungssystems soll wirkungsvoll mit den Fahrzeuginsassen interagiert und deren Bedürfnisse besser verstanden werden können. Dabei berücksichtigt das System die Faktoren Sicherheit (bei Ermüdung, Ablenkung), Komfort und Wohlbefinden (Beruhigung, Anregung).

«Durch die Nutzung verschiedener Sensoren im Fahrzeuginnenraum misst das System von Valeo das physiologische und emotionale Profil jedes Fahrgastes und stellt ihm eine individuelle, multisensorielle Komfortzone zur Verfügung: Licht, Gerüche, Geräusche und Temperaturpräferenzen werden individuell angepasst», erklärt Sensum-Sprecher Ben Bland.

Verbesserungen bei Sicherheit

Mittels KI-Technologie werden die gewonnenen Sensor-Daten analysiert und anschließend mit den Personen interagiert. So kann auf Zustände wie Stress oder Ermüdung reagiert werden. Künftig will das Unternehmen die Sicherheitsmaßnahmen weiter ausbauen.

Es soll etwa möglich werden, zu erkennen, wann sich der Fahrer in einem potenziell gefährlichen Zustand befindet, beispielsweise Trunkenheit, Wut oder Frustration.

(L'essentiel/rfr)

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  • potenziell gefährliche Zustände am 25.05.2019 06:44 Report Diesen Beitrag melden

    vielleicht sollten die Menschen selbst mal wieder lernen mitzufühlen anstatt, dass sie diese Aufgabe auf ihr Auto oder ihren Hund übertragen ...

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