Japan-Blog

03. September 2018 20:49; Akt: 03.09.2018 20:51 Print

Oktopus, Ramen und Pizza: Japans Foodtrucks im Test

Foodtrucks sind in Japan kein Hipster-Ding, sondern haben eine lange Tradition. Wir nehmen dich mit auf einen Schlemmer-Rundgang durch Kyoto!

Hübsch dekoriert und unheimlich fein: Wir schauen bei Kyotos Foodtrucks vorbei. Video: Ronja Sakata

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Foodtrucks haben in Japan eine über hundert Jahre alte Tradition. Mit lautem Singsang aus Lautsprecheranlagen ziehen sie die Kunden an, während sie durch die Wohnquartiere fahren. Die Gefährte, die im Feuer geröstete japanische Süßkartoffeln anbieten, scheinen aus alten Zeiten zu stammen. Es gibt sie vom Handwagen bis hin zur Variante eines kleinen Lieferwagens mit Ladewagenfläche.

Pizza in Japan, ernsthaft?

Man kann aber auch Ramen, die beliebten Nudelsuppen oder Yakitori (über dem Feuer gebratene Pouletspiesse) auf der Straße genießen. Auch Pizza-Wagen gibts in Japan – da ist man als Europäerin erst mal skeptisch. Doch die Einheimischen lieben italienisches Essen und ich kann versprechen, die Pasta ist al dente, die Saucen wie von la nonna und auch die Pizza, die Herr Makino für meine Tochter Mika macht, ist mehr als sehr gut. Die Bewohner Japans machen keine halben Sachen. Wenn italienisch, dann richtig. Viele ziehen nach Italien aus, um die Kochkunst von der Pike auf zu lernen, und gehen dann nach Hause, um die japanische Perfektion obendrauf zu setzen.

Vorsicht bei importierten Geräten

Über Takoyaki (gebackene Oktopusteigkugeln), habe ich hier schon berichtet, Rezept zum Selbermachen inklusive. Die Takoyaki-Pfanne kann inzwischen auf Amazon bestellt werden, aber Achtung wegen des richtigen Steckers und der Spannung. In Japan fließt der Strom mit 100 Volt, da gehen die importierten Küchenmaschinen mit einem lauten Knall kaputt, wenn man sie bei uns mit einem Reiseadapter einsteckt. (Extra für euch ausprobiert ... vor 16 Jahren.) Entweder braucht es einen zwölf Kilo schweren Transformator oder man kauft sich die Maschine schon umgebaut auf 220 Volt.

Hast du in diesem Text die vielen Yaki-Wörter erkannt? Yaki-Imo (geröstete Süßkartoffeln), Tori-Yaki (gebratenes Hühnchenfleisch), Tako-Yaki (gebackene Oktopusteigkugeln). So «einfach» ist Japanisch. Innert kürzester Zeit erkennst du Wörter und verstehst sie, da die Aussprache uns so gelegen kommt. Buch den Gratis-Japanischkurs, um auszuprobieren, ob es stimmt, was ich dir verspreche! Japanisch macht Spaß und deine Reise wird um ein Vielfaches besser, wenn du mit den Einheimischen kommunizieren kannst!

(L'essentiel/Ronja Sakata)

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