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17. April 2019 16:17; Akt: 17.04.2019 16:24 Print

Paar baut Gefängnisbus in Wohnung um

Ben und Meag Poirier haben mit Blut, Schweiß und Tränen zwei Jahre einen Gefängnisbus in ein Heim umgebaut.

Ben und Meag zeigen ihren umgebauten Gefängnisbus.

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Ben und Meag Poirier sind keineswegs die Ersten, die Busse in Kleinstwohnungen umbauen: Unter den Hashtags #buslife, #busconversion und #busadventure finden sich bei Instagram dutzende von Bildern von Menschen, die in umgebauten Bussen leben oder reisen.

Wohnen im Gefängnisbus

Was Ben und Meags Bus so speziell macht, ist sein ursprünglicher Verwendungszweck: Das Paar wohnt, gemeinsam mit Hund Moose, in einem umgebauten Gefängnisbus. Gegenüber dem Onlinemagazin Apartment Therapy erzählen die beiden von ihrem rollenden Heim.

«Unser Bus ist ein selbst umgebauter, 9,4 Meter langer Chevy B6P von 1989, der viele Jahre als Gefangenentransporter benutzt wurde. Zeitweise war er auch die mobile Kommandozentrale des Sheriff Departement in Fairfax County, Virginia. Wir haben zwei Jahre lang an den Wochenenden umgebaut, damit wir jetzt darin wohnen können», sagen Ben und Meag.

Mehrjähriges Projekt

Gekauft haben die beiden den Bus von einem «exzentrischen Gentleman» in Massachusetts: «Er hatte den Bus bei einer Auktion gekauft und wollte ihn selbst umbauen. Er war aber auch der Typ Mensch, der immer mindestens ein Dutzend solcher Projekte hatte. Zum Glück für uns hat ihn seine Frau dazu gebracht, den Bus zu verkaufen.»

Ben und Maeg bekamen den Bus, weil sie ihn im Gegensatz zu den anderen potenziellen Käufern nicht nur auf Ersatzteile aus waren, sondern tatsächlich im Bus leben wollten. Dafür waren allerdings einige Umbauten nötig: Im Bus gab es drei abschließbare Türen und Gitterstäbe an den Fenstern.

Secondhand-Materialien

«Wir wollten möglichst viel selbst machen: Alles, was man sieht, die Schränke, die Schubladen und die Vorhänge, haben wir selbst gebaut und genäht. Wir haben zwei der Türen behalten, das sorgt für einen industriellen Look – und für zusätzliche Sicherheit im Bus», sagt Meag gegenüber Apartment Therapy.

Die beiden lieben den Bus sehr. Könnten sie mit einem Fingerschnippen etwas ändern, dann wären es aber die Stromanschlüsse: Der Bus hat Anschlüsse, die er als Kommandozentrale gebraucht hat. Zum Wohnen sind die teilweise an sehr unpraktischen Stellen platziert.

(L'essentiel/mst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pia am 17.04.2019 19:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    cool a waat fir ee léiwe Mupp :)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pia am 17.04.2019 19:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    cool a waat fir ee léiwe Mupp :)