Huracán RWD

15. November 2017 20:13; Akt: 16.11.2017 10:22 Print

Papst Franziskus fährt auf Lamborghini ab

Von wegen Papa-Mobil: Der neue Hengst im Stall des Vatikans ist ein Stier – der Lamborghini Huracán. Ein Einzelstück, das Franziskus 2018 versteigern wird.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Der Lamborghini Huracán RWD (Rear Wheel Drive) ist von der Lamborghini Personalisierungsabteilung «Ad Personam» realisiert und heute an das Oberhaupt der katholischen Kirche übergeben worden. Er ist als Hommage an die Farben der Flagge der Vatikanstadt in Bianco Monocerus (Weiß) gehalten, mit entlang der Karosserie verlaufenden Streifen in Giallo Tiberino (Gelb).

Der Renner – benannt nach dem Kampfstier Huracán der spanischen Rasse «Conte de La Patilla» –, wird von einem V10-Motor befeuert und steht mit 580 PS am Start. Das reicht für den Start von Null auf Tempo 100 in 3,4 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h.

Die Übergabezeremonie für Papst Franziskus fand heute im Vatikan statt, im Beisein von Stefano Domenicali, Chairman und Chief Executive Officer von Automobili Lamborghini.

Versteigerung am 12. Mai 2018

Das exklusive Fahrzeug wird am 12. Mai 2018 von RM Sotheby's versteigert. Der Erlös wird laut Medienmitteilung «direkt an den Heiligen Vater gespendet, der ihn zugunsten der folgenden Projekte verwenden wird»:

- Wiederaufbau der Ninive-Ebene durch die Stiftung päpstlichen Rechts «Aiuto alla Chiesa che Soffre» (Hilfe für die Kirche in Not). Ziel des Projekts ist es, durch den Wiederaufbau der Häuser, der öffentlichen Strukturen und Kultstätten die Rückkehr der Christen in die Ninive-Ebene im Irak zu gewährleisten.

- Gemeinschaft Papst Johannes XXIII (Frauen, die Opfer des Menschenhandels und der Zwangsprostitution sind), zum zehnten Todestag von Don Oreste Benzi und zum 50. Gründungsjubiläum der Gemeinschaft selbst (im Jahr 2018), «Progetto Casa Papa Francesco» (Projekt Haus von Papst Franziskus).

- Zwei italienische, vorwiegend in Afrika tätige Vereinigungen: GICAM, geleitet von Prof. Marco Lanzetta (Handchirurgie) und «Amici per il Centrafrica» (Freunde von Zentralafrika), die jedes Jahr vor allem an bedürftige Frauen und Kinder gerichtete Projekte umsetzt.

(L'essentiel/lie/pd)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • G. Hoffmann am 15.11.2017 21:35 Report Diesen Beitrag melden

    Na hoffentlich kriegt er die Gelegenheit eine Runde damit zu drehen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • G. Hoffmann am 15.11.2017 21:35 Report Diesen Beitrag melden

    Na hoffentlich kriegt er die Gelegenheit eine Runde damit zu drehen.