Gartenpflege

25. Juli 2018 09:26; Akt: 25.07.2018 23:03 Print

Pflanzen gießen in der Sommerhitze – so geht's

Bei großer Hitze und Zeiten ohne Regen müssen Pflanzen gegossen werden – aber nicht irgendwann. Wir zeigen, was Sie falsch machen können.

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Damit Pflanzen auf dem Balkon und im Garten den ganzen Sommer über üppig wachsen und blühen, müssen sie vor allem richtig feucht gehalten werden, denn sie bestehen zu rund 90 Prozent aus Wasser.

Ob Kräuter in Töpfen auf dem Balkon, ein Gemüsebeet im Garten, üppige Blumenpracht an der Hausfassade oder einfach eine Rasenfläche – bei sommerlichen Temperaturen heißt es kräftig gießen, damit die grüne Pracht nicht austrocknet. Wir zeigen, worauf Hobbygärtner achten müssen.

Wann?

Profis raten: Zwischen drei und vier Uhr morgens, weil dann der Boden am kühlsten ist und das Wasser nur minimal verdunstet. Wem das schlicht zu früh zum Aufstehen ist, kann auch am Morgen zur Gießkanne greifen, denn auch dann ist der Boden noch relativ kühl. Mittags ist schlecht, weil das Wasser verdunstet, bevor es richtig in die Erde eingedrungen ist. Und am Abend riskiert man, dass durch die Feuchtigkeit vermehrt Schnecken angelockt werden und die Pflanzen kahlfressen.

Wie viel?

Wenn es wirklich heiß und trocken ist, dann sollten Pflanzen im Garten einmal täglich gegossen werden, Topfpflanzen besser zweimal, weil sie nicht so viel Wasser speichern können bzw. je nach Topfmaterial das Wasser schnell verdunstet. Was die Menge anbelangt: Die ist abhängig von der Pflanzenart, Kakteen brauchen wenig, Wasserpflanzen wie Sumpfdotterblumen viel Wasser. Grundsätzlich gilt: Immer so reichlich gießen, dass der Boden bis zur Hauptwurzelzone gut durchfeuchtet ist. Wer einen Rasen hat, sollte den Rasenschnitt nach dem Mähen liegen lassen, denn dieser speichert Feuchtigkeit und hilft gegen das Austrocknen.

Wohin?

Manche Hobbygärtner meinen es besonders gut mit ihren Pflanzen und wässern auch gründlich die Blätter. Ganz schlecht, denn Wassertropfen können die Blätter „verbrennen", wenn die Sonne darauf scheint. Außerdem können sich auf nassen Blättern leichter Pilze ansiedeln.

Wie?

Ob mit Schlauch oder Gießkanne oder gar mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem spielt keine Rolle, aber das Wasser sollte temperiert sein, also niemals eiskalt oder heiß. Und gerade bei Topfpflanzen muss man sich Zeit nehmen, bis die trockene Erde das Wasser aufgenommen hat.

Und wenn trotzdem was vertrocknet?

Man kann versuchen die vertrockneten Teile zurückzuschneiden. Bei regelmäßiger guter Pflege besteht die Chance, dass die Pflanze wieder austreibt. Damit Sie das Gießen in Zukunft nicht vergessen, gibt es verschiedene Apps, zum Beispiel «Koubachi», die gratis ans Gießen und Düngen erinnert.

(L'essentiel)

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