Smarter Helfer

03. April 2018 12:10; Akt: 03.04.2018 12:42 Print

Robokoch hilft Küchen-​​Noobs auf die Sprünge

Küchengeräte gibt es wie Sand am Meer. Manche sind nützlich, andere nicht. Küchenroboter Moley ist der Traum für alle, die gerne essen, aber das Kochen verabscheuen.

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Haben Sie schon mal beim britischen Sternekoch Tim Anderson gespeist? Nein? Das könnte sich bald ändern. Und dazu müssen sie noch nicht einmal einen Tisch im «Nanban» in London reservieren. Denn Tim Anderson stand Pate für den Küchenroboter von Moley Robotics – und der könnte das Kochen revolutionieren.

Mehrere 3-D-Kameras filmten den Meisterkoch bei der Arbeit, die Roboterarme von Moley – so heißt der smarte Küchenhelfer – ahmen die Bewegungen nach. All das findet hinter einer Glaswand statt, sodass die Küche sauber bleibt. Nach dem Kochen räumt Moley selbstverständlich seinen Arbeitsplatz auf und putzt alles, was sich in Reichweite befindet.

App-Steuerung von Handy oder Tablet

An Schienen bewegen sich zwei Roboterarme durch die Küche der Zukunft. Die Arme von Moley verfügen wie beim Menschen über Hände mit fünf Fingern und werden von einer Firma hergestellt, die normalerweise für die Nasa fertigt. Die Arme haben 20 Motoren, 24 Gelenke und 129 Sensoren – und die können alles, was ein Mensch auch kann.

Per App können Sie aus 2000 Rezepten wählen, dazu können Sie individuell eingeben, wieviele Personen mitessen, wieviele Kalorien das Gericht maximal haben soll und vieles mehr. Auch neue Gerichte soll Moley durch «zusehen» via 3-D-Kamera lernen können. Der Roboter sucht sich dann alle passenden Zutaten heraus, schnappt sich Zwiebeln, Schneidebrett und Messer und legt in der Küche los. Noch 2018 soll der erste voll funktionsfähige Küchenroboter auf den Markt kommen.

(dix/L’essentiel)

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