Statement-Farbe

12. Oktober 2021 14:00; Akt: 12.10.2021 14:00 Print

Rot ist die Trendhaarfarbe, die allen steht

Gigi Hadid, Saweetie und Francesca Farago: Jede Menge Celebrities setzen jetzt auf eine Mähne in Rot- oder Kupfertönen. Ein Profi verrät, wie man die passende Nuance findet.

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Leuchtend, laut und alle Blicke auf sich ziehend: Wer seine Mähne rot trägt, der erregt Aufmerksamkeit. Vielleicht ist gerade deshalb bei vielen Celebrities aktuell das Farb-Fieber ausgebrochen.

Spätestens seitdem Gigi Hadid an der Met Gala ihre ganz persönliche Interpretation von Jessica Rabbit zeigte (mit Haaren, die selbst Ariana Grande vor Neid hätten erblassen lassen), sind Kupfer, Burgunder und Kirschrot wieder in aller Munde.

Rapperin Saweetie und Reality-TV-Star Francesca Farago haben erst kürzlich genau wie Gigi von Blond auf Rot gewechselt.

Und dann wären da noch diverse Influencerinnen, die rote Haare so hübsch präsentieren, dass man sich am liebsten direkt an der nächsten Supermarkt-Farbe bedienen möchte.

Warte noch schnell ...

Bevor du jetzt aber Pinsel und Farbe rausholst und dich tatsächlich an den Selbstversuch wagst, hat ein Experte noch einige Inputs für dich. Marc Menden ist Inhaber des Friseursalons mad Hairstyling und verrät, worauf man beim neuen Lieblingston achten sollte. Ganz wichtig: «Man muss sich bewusst sein, dass ein intensives, knalliges Rot nur funktioniert, wenn man die Haare vorher aufhellt. Daran führt kein Weg vorbei. Und: Ist man einmal rothaarig, ist der Weg zurück zum Blond nicht in einer Sitzung gemacht. Der Prozess strapaziert die Haare und braucht Zeit.»

Natürlich rote Haare wie die von Phoebe Dynevor sind die Ausnahme.

Welches Rot für wen?

Du hast dir die Entscheidung eingehend überlegt? Dann kommt hier die gute Nachricht: Es gibt für so ziemlich jeden Typ das richtige Rot: «Rot gibt es in kühlen und warmen Tönen, dadurch kann man die Farbe gut auf die jeweilige Person anpassen. Besonders wichtig finde ich dabei, dass man die Augenfarbe beachtet: Grüne und blaue Augen funktionieren toll mit intensiven Rot- und Kupfertönen. Bei braunen Augen wirkt Bordeaux sehr schön.»

Madelaine Petsch ist ebenfalls mit atemberaubend-schönem Natur-Rot gesegnet.

Die Jahreszeiten beachten

Der Hautton spielt zwar ebenfalls eine Rolle. Allerdings, so der Friseur, ist ein und derselbe Rotton für das ganze Jahr keine gute Idee: «Im Herbst und Winter sind die Haarfarben eher warm, leuchtend und wirken sehr edel. Glanz ist ein großes Thema, das wirkt schön festlich. Im Frühjahr setzte ich auf knallige Töne. Im Sommer, wenn die Haut schon leicht gebräunt ist, gern auf blassere Farben. Je nach Saison kann man so zum Beispiel beim Kupfer goldige oder eher purpurfarbene Untertöne anwenden.» Für den fließenden Wechsel muss man die Haare übrigens nicht jedes Mal blondieren: «Wir arbeiten im Frühjahr mit leichten Strähnchen, im Sommer werden diese dann automatisch heller. So strapazieren wir die Haare nicht unnötig stark.»

Im Winter wirken satte, glänzende Töne besonders edel.

Lange leuchtend

Um lange Freude am satten Rot zu haben, sollte man außerdem wissen, wie man die Haarpracht richtig pflegt. «Rote Pigmente fallen sehr schnell aus dem Haar. Pflegekuren mit Farbpigmenten sind eine super Möglichkeit, um den Prozess etwas zu verlangsamen. Mit ihnen kann man sogar den Farbton intensivieren oder die Farbe etwas herunter tönen, ohne das Haar zu schädigen.» Von Tönungen zum Heimgebrauch rät Marc Menden dafür dringend ab: «Heutzutage sind die allermeisten Tönungen chemisch und schädigen die Haare daher enorm.» Gerade der Ansatz sollte daher ausschließlich dem Profi überlassen werden. Dann klappt es auch mit den Jessica-Rabbit-Vibes.

(L'essentiel/Malin Mueller)

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