Neu im Kino

03. Juli 2015 12:29; Akt: 03.07.2015 12:42 Print

Schwarzenegger gibt erneut den «Terminator»

«I'll be back» versprach Arnold Schwarzenegger als «Terminator» schon 1984. Nun schlüpft der Hollywoodstar mal wieder in seine berühmte Rolle.

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Gut 30 Jahre ist es her, dass Arnold Schwarzenegger als muskelbepackte Kampfmaschine das Kino eroberte: Als «Terminator» kämpfte sich der ehemalige Bodybuilder aus Österreich durch das Science-Fiction-Spektakel - und schaffte so den Durchbruch als internationaler Filmstar. Vor allem aber setzte das Werk von Ausnahmeregisseur James CameronMaßstäbe im Science-Fiction-Genre und entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Kultfilme. «I'll be back» versprach Schwarzenegger schon damals und tatsächlich gab es bereits einige Fortsetzungen. Nun folgt Teil fünf. In «Terminator: Genisys» ist Schwarzenegger zwar nicht mehr der Jüngste, zulangen kann er aber immer noch - und kokettiert ironisch mit dem Alter.

Los geht es im Jahr 2029, als Roboter-Maschinen längst die Menschheit unterworfen haben und über die Welt herrschen. Der charismatische John Connor aber probt mit anderen Rebellen erfolgreich den Aufstand und will die Vormacht der Maschinen brechen. Die Roboter jedoch haben längst einen Killer - den Terminator - in die Vergangenheit geschickt, um zu verhindern, dass Connor überhaupt geboren wird. Seine Mutter ist also in größter Gefahr und deswegen reist der junge Kämpfer Kyle ins Jahr 1984, um die Frau zu retten. Doch da ist nichts wie erwartet...

Originelle Momente

Wenn dann noch eine weitere Zeitebene dazukommt, verlieren viele Zuschauer sicher irgendwann den Überblick, was wann wo genau passiert. Aber wirklich wichtig ist das auch nicht, um der Geschichte von «Terminator: Genisys» folgen zu können. Stattdessen sorgen gerade diese verschiedenen Zeitebenen für die originellsten Momente: Wenn etwa Kyle seinem Alter Ego im Kindesalter gegenübersteht oder der erwachsene Connor seine noch nicht einmal schwangere Mutter begrüßt.

Dabei kommt die Action natürlich nicht zu kurz und so rummst und knallt es hier wieder, wenn der durchtrainierte Jai Courtney alias Kyle mit der hübschen, aber durchaus auch toughen Emilia Clarke («Game of Thrones») als Noch-nicht-Mutter Sarah durch San Francisco hetzt. Sie müssen sich aus der Polizeigewalt befreien, und als ihr Waffenlager im wahrsten Sinne des Wortes auffliegt, fliehen sie im Schulbus; Hängepartie und Rettung in letzter Sekunde von einer Brücke inklusive.

Alles schon mal gesehen? Stimmt, wirklich neu ist das nicht, sehr ähnliche Szenen kennt man schon aus anderen Actionfilmen. Die Spannung in dem ansonsten eher durchschnittlich unterhaltsamen Werk baut sich daher vor allem wegen des übermächtigen Antagonisten auf, gespielt von Jason Clarke. Wie gut, dass es noch den erfahrenen Terminator Schwarzenegger gibt. Mit grauen Haaren und ziemlich faltiger Haut strahlt der 67-Jährige nicht nur Erfahrung aus, sondern gibt auch den väterlich-fürsorglichen Alleskönner.

(L'essentiel/dpa)

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