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12. August 2020 08:35; Akt: 12.08.2020 08:35 Print

Sechs Fehler, die du beim Waschen machen kannst

Wäsche waschen ist simpel, und doch kann dabei einiges schiefgehen. Wir zeigen dir sechs Fehler, die du beim Waschen machst – und wie es richtig geht.

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Findest du Wäsche waschen auch zum Davonlaufen? Wir haben sechs Tipps, die es ein bisschen leichter machen sollen. (Bild: Unsplash)

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Waschen gehört wohl nur bei den wenigsten Menschen zu den Lieblingsbeschäftigungen. Bei den anderen ist es eher so, dass die spärliche Freizeit definitiv lieber mit Freunden, Fernsehen oder Sport verbracht wird als mit dem leidigen Waschen. In den vergangenen Jahren hat sich bei den Waschmaschinen zwar manches verändert, so sind zum Beispiel die Trommeln heute wesentlich größer als noch vor zehn Jahren.

Unsere Gewohnheiten haben sich seit da aber kaum geändert, und so bedeutet eine größere Trommel eigentlich nur, dass danach mehr Zeug wieder aufgehängt und weggeräumt werden muss. Der größere Abstand zwischen den Waschgängen, den diese Trommeln möglich machen, ist also nicht nur ein Gewinn. Wir zeigen dir sechs Fehler, die du (vielleicht) beim Waschen machst und wie du nicht nur schneller fertig bist, sondern deine Wäsche auch noch sauberer wird.

1. Fehler: Du überladest deine Maschine

Trotz der größeren Trommeln kann eine Waschmaschine immer noch überladen werden. Gerade wenn man einfach zu wenig Zeit hat (oder zu faul ist), um eine zweite Ladung Wäsche zu machen, kommt man gern in Versuchung, dieses eine Handtuch oder die eine Jeans noch mit in die Trommel zu stopfen. Das Problem: Ist die Trommel zu voll, kann das Zeug darin nicht richtig geschwungen werden. So wird es nicht nur nicht richtig sauber, es kann auf Dauer auch der Waschmaschine schaden.

Die Lösung: Achte beim Befüllen der Waschmaschine darauf, das oben noch einige Zentimeter frei sind.

2. Fehler: Du überprüfst die Taschen nicht vor dem Waschen

Das ist uns wohl allen schon mal passiert: Du möchtest deine frisch gewaschenen Teile aufhängen und dann siehst du es – an jedem einzelnen Kleidungsstück hängen die Resten eines Papiertaschentuchs. Du kannst jetzt entweder all die kleinen Teilchen wegfummeln, oder du wäschst gleich alles nochmal. Feuerzeuge überstehen den Waschgang zwar oft unbeschadet, können aber die Maschine beschädigen, genauso wie Münzen.

Die Lösung: Leere deine Taschen, schon bevor du die Kleider in die Maschine werfen willst – also am besten abends beim Ausziehen.

3. Fehler: Du benutzt die falsche Menge Waschmittel

Falls deine aktuelle Maschine eine größere Trommel hat als die alte, dann braucht es dort vermutlich auch ein bisschen mehr Waschmittel. Zu viel Waschmittel ist nicht gut für die Haut und das Portmonnaie und gibt der Kleidung eine komische Textur. Zu wenig Waschmittel macht einfach nicht sauber genug. Hier lohnt es sich, die Anleitung zu lesen.

Die Lösung: Lies einmal, was auf deinem Waschmittel steht, und finde heraus, wie viele Kilogramm Wäsche in deine Maschine passen und wie hart das Wasser ist. Anschließend suchst du dir einen geeigneten Behälter (Dosierkappen, aber auch Shotgläser oder Espressotassen), der das Abmessen möglichst leicht macht.

4. Fehler: Du lässt die nasse Wäsche zu lange in der Maschine liegen

Klar, es kann mal passieren, dass man eine Wäsche in der Maschine vergisst. Sollte es aber zur Gewohnheit werden, könnte es bald auch ein Problem sein: Liegt die nasse Wäsche lange in der Trommel, steigt das Schimmelrisiko bei Kleidung und Waschmaschine. Laut Forschungsergebnissen können sich erste Spuren von Schimmel schon nach 24 bis 48 Stunden in der Maschine bilden.

Die Lösung: Wasche dann, wenn du nach Ende des Waschgangs auch Zeit zum Aufhängen hast. Oder informiere dich über Kombimaschinen, die das Zeug auch gleich tumblern können.

5. Fehler: Du benutzt das falsche Waschmittel

Ja, die meisten Teile kann man ohne weiteres mit einem völlig normalen Waschmittel für alle Farben und Stoffe waschen. Aber gerade für sehr feine Stoffe (Seide, Kaschmir, Wolle) ist das Allzweck-Waschmittel schnell zu aggressiv. Diese Stücke halten am längsten, wenn man sie mit Woll-Waschmittel und einem sanften Waschgang wäscht. Auch Weiß-Waschmittel mit Bleiche können bei weißen Teilen einen großen Unterschied machen.

Die Lösung: Finde heraus, was du brauchst. Hast du viele feine Kleidungsstücke? Dann solltest du ein Wollwaschmittel benutzen. Trägst du sowieso nur Weiß oder Schwarz? Dann könnte sich ein farblich abgestimmtes Waschmittel lohnen.

6. Fehler: Du trennst deine Kleidung nicht richtig

Natürlich kannst du einfach alle deine Kleider gleichzeitig in die Maschine schmeißen. Wenn du an deiner Kleidung hängst, dann solltest du sie aber wenigstens ein bisschen sortieren.

Die Lösung: Schneeweiße Kleidung kommt nur mit anderen wirklich weißen Stücken in die Maschine, sonst bekommen die schnell einen Grauschleier. Falls du viel zu waschen hast, kannst du vielleicht sogar deine bunten Teile in «bunt hell» und «bunt dunkel» aufteilen. Schwarz sollte, natürlich, immer mit Schwarz gewaschen werden. Neue Kleidung wäschst du vorsichtshalber separat, weil du nie weißt, ob es beim ersten Mal waschen noch abfärbt. Und: Baumwolle kann zwar im Feinwaschgang mit Wollwaschmittel gewaschen werden, ein Kaschmirpulli verträgt aber auf Dauer weder das Allzweck-Waschmittel noch einen 40-Grad-Waschgang.

(L'essentiel/Meret Steiger)

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