Ciao, Sommerhitze!

21. Juli 2021 12:24; Akt: 21.07.2021 12:24 Print

Sieben effektive Tipps für eine kühle Wohnung

Kaum hat sich der Regen verzogen, verschmachtest Du fast in deinem Zuhause? Wir zeigen Dir sieben Ideen für einen kühlen Kopf in den eigenen vier Wänden – ganz ohne Klimaanlage.

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Ist es bei dir in der Wohnung auch gefühlt 1000 Grad heiß? Wir haben Tipps, wie Du Dein Zuhause kühl halten kannst. (Bild: Pexels / Evgenia Basyrova)

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Plötzlich ist es wieder Sommer – und schon wird die Hitze wieder zum Problem. Gerade in Dachwohnungen, aber auch in schlecht isolierten Gebäuden, sammelt sich die Hitze und macht Schlafen fast unmöglich. Wir haben für dich sieben Tipps gesammelt, mit denen du deine Wohnung abkühlen kannst – oder dafür sorgst, dass sie gar nicht erst richtig warm wird.

1. Schließe tagsüber Läden und Vorhänge

Offensichtlich, aber eben auch besonders wichtig: Schließe tagsüber Vorhänge und Fensterläden, besonders zwischen Mittag und 16 Uhr, wenn es am heißesten ist. Am besten funktioniert das (neben Rollos) mit Verdunklungsvorhängen, die sind besonders dicht.

Falls das nicht genug nützt oder Du Deine Läden und Vorhänge tagsüber offen lassen willst, kannst du es mit UV-Schutzfolien probieren. Ans Fenster geklebt reduzieren sie UV-Strahlung, die in Deine Wohnung eindringt, um bis zu 99 Prozent. Damit halten sie nicht nur Deine Wohnung kühler, sie schützen auch Deine Möbel vor dem Ausbleichen.

2. Nutze Ventilatoren (auf verschiedene Arten)

Natürlich kannst Du den Ventilator nutzen, um zumindest die Illusion einer kühlen Brise in deinem Gesicht zu spüren. Pro-Tipp: Platziere eine Schüssel mit Eiswürfeln vor dem Ventilator für eine selbstgebastelte Klimaanlage.

Oder Du nutzt den Luftstrom, um die heiße Luft aus Deiner Wohnung rauszukriegen: Dafür platzierst Du den Ventilator vor einem offenen Fenster, sodass er nach draußen bläst. Dabei saugt er nämlich die heiße Luft aus dem Zimmer. Wichtig: Mach das am Abend, nicht tagsüber, wenn es draußen besonders warm ist.

3. Gib heißen Geräten eine Pause

Wenn es sowieso schon heiß ist, dann möchtest Du wahrscheinlich jede zusätzliche Hitzequelle vermeiden. Sprich: Am besten lässt Du den Herd und vor allem den Backofen aus. Schließlich gibt es im Sommer auch Alternativen, etwa den Grill oder kalte Gerichte. Falls Du Herd oder Backofen benutzt, schalte unbedingt den Abzug ein, der zumindest einen Teil der Hitze gleich wieder absaugt. Lasse den Kühlschrank möglichst zu. Wenn der nämlich aufgrund der offenen Tür mehr kühlen muss, dann produziert er mehr Hitze.

4. Tausche Deine Glühbirnen aus

Falls Du noch nicht längst auf LED gewechselt hast, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt. LED-Birnen werden nämlich nicht heiß und sind so keine zusätzliche Wärmequelle.

5. Bereite dein Bett richtig vor

Besonders wenn man schlafen möchte, ist die Hitze unerträglich. Du kannst Dein Bett und Dein Schlafzimmer aber entsprechend vorbereiten. Bei der Wahl Deiner Bettwäsche solltest Du auf atmungsaktive Bettwäsche aus Leinen oder Baumwolle setzen. Die kannst Du außerdem bevor du ins Bett gehst in den Kühlschrank legen. Das funktioniert auch bestens mit deinem Pyjama oder Schlaf-Shirt. Tipps, wie du bei Hitze besser schlafen kannst, gibt's hier.

6. Halte Dich selbst kühl

Wenn Du Deine Wohnung schon nicht wirklich kalt kriegst, dann kannst Du wenigstens versuchen, Dich selbst herunterzukühlen. Kalte Duschen am Abend sind zwar angenehm, aber kontraproduktiv: Sie erhöhen die Kerntemperatur Deines Körpers. Besser, Du kühlst Pulspunkte und deine Füße: Kaltes Wasser auf die Handgelenke und den Hals, Coldpacks unter die Füße.

7. Lass Deine Vorhänge kühlen

Befeuchte Deine Vorhänge leicht und sorge für Durchzug, um Deine Wohnung abzukühlen. Das funktioniert durch die sogenannte Verdunstungskälte: Durch das Trocknen des Stoffes wird der Luft Wärme entzogen. Achtung: Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit kann das auch nach hinten losgehen und zu feuchter Hitze führen.

(L'essentiel/Meret Steiger)

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