Küchen-Faktencheck

07. Dezember 2021 08:35; Akt: 07.12.2021 08:36 Print

Sind Kratzer in der Pfanne schädlich für Gesundheit?

Zu starkes Reinigen oder Küchentools aus Metall sorgen bei beschichteten Bratpfannen für unschöne Kratzer. Wie wirken sich diese auf die Gesundheit aus?

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Kratzer in der Pfanne können mit den richtigen Küchentools vermieden werden. (Bild: cottonbro/Pexels)

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Früher oder später kommt es bei unseren Kochgeräten zu der einen oder anderen Macke. Bei Pfannen mit Antihaftbeschichtung, wie PTFE (Polytetrafluorethylen) beziehungsweise Teflon, sind das Kratzer oder kleine schwarze Krümel auf der Bratfläche. Immer wieder hört man, dass diese giftig seien.

Allen besorgten Köchinnen und Köchen sei gesagt: Du musst deine zerkratzte Pfanne nicht gleich entsorgen, denn von den Kratzern oder Krümeln geht kein Risiko für deine Gesundheit aus. Wird Teflon mit der Nahrung aufgenommen, wird es vom Körper unverändert einfach wieder ausgeschieden. Extreme Hitze ab 350 Grad Celsius kann Krümel und kleine Stücke vom Belag zwar zersetzen und es können dadurch auch giftige Teflondämpfe entstehen, im normalen Kochalltag erreicht man diese hohen Temperaturen aber nicht.

Pfanne neu beschichten lassen

Ein Wechsel steht jedoch an, wenn dein Bratgut an der Pfanne anhaftet oder sich größere Stücke der Antihaftbeschichtung lösen. Auch das muss aber nicht das Ende deiner Lieblingspfanne bedeuten, denn manche Unternehmen bieten Nachbeschichtungen von Pfannen an. Laut zweien von ihnen, ITN und myOlav, kann man Pfannenbeschichtungen unbegrenzt immer wieder wiederholen – auch der Umwelt zuliebe.

Um Kratzer in der Pfanne zu vermeiden, verwendest du zum Braten am besten Holz-, Kunststoff- oder Teflongeschirr. Und wer seine Pfanne direkt nach dem Kochen mit heißem Wasser abwäscht, muss später nicht rabiat vorgehen. Grobe Verschmutzungen lassen sich mit Natron, dem Auskochen von Backpulver und speziellen Teflonschwämmen entfernen.

(L'essentiel/Luise Pomykaj)

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