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02. Dezember 2020 10:20; Akt: 02.12.2020 12:00 Print

So behält man schöne Haut und Haare im Winter

Wenn es eisig wird, verwandeln sich deine Haut und Haare häufig in kleine Nervtöter. Was dagegen hilft – und was weniger.

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(Bild: Getty Images)

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Elektrische Haare

Das Problem: Deine Haare sind statisch aufgeladen. Schuld daran sind Kälte, Reibung von der Mütze und die trockene Heizungsluft.

DO
Reichhaltige Kuren oder Haaröle legen sich wie ein Schutzfilm um deine Haare. Ionenföhne helfen, sie schon beim Trocknen zu entladen. SOS-Tipp: Feuchte deine Hände an und halte sie dicht ans Haar – so legen sich die nervigen Ausreißer sofort.

DON’T
Versuche deine Haare weder zu heiß zu waschen, noch zu heiß zu föhnen – das strapaziert zusätzlich! Ferner solltest du auf Schals und Mützen aus synthetischen Stoffen und Plastikkämme verzichten: Auch sie bringen deine Haare zum Fliegen.

Hände wie Schleifpapier

Das Problem: Die Haut an deinen Händen besitzt keine Talgdrüsen. Deshalb sind sie jetzt besonders kälteempfindlich.

DO
Rückfettende Cremes mit Traubenkernnöl, Bienenwachs oder Karitébutter reparieren die Risse an deinen Händen. Pflegebooster: Creme deine Hände am Abend dick ein und zieh vor dem Schlafen gehen Baumwollhandschuhe drüber an.

DON’T
Wasche deine Hände bitte nicht mit zu heißem Wasser – das greift den Säureschutzmantel der Haut erst recht an. Aggressive Seife und Desinfektionsmittel (leider!) trocknen zusätzlich aus.

Rote Flecken

Das Problem: Die krassen Temperaturunterschiede von drinnen und draußen führen zu Hautirritationen.

DO
Cremes oder Seren, die Süßholzwurzel, Kamille oder Mutterkraut enthalten, lindern Rötungen.

DON’T
Vermeide parfümierte Cremes, die deine ohnehin schon gestresste Haut stressen und zu heißes Wasser beim Waschen – siehe oben.

Spröde Lippen

Das Problem: Die empfindliche Haut deiner Lippen bekommt wegen der Kälte kleine Risse, durch die Feuchtigkeit verloren geht.

DO
Peele deine Lippen mit einem extrasanftem Lippenpeeling oder einem weichen Waschlappen und reibe sie danach mit etwas Honig ein. Oder verwende einfach eine feuchtigkeitsspendende Lippenpflege.

DON’T
Übertreibe es nicht mit der Lippenpflege oder versuche nicht ständig über die Lippen zu lecken – beides trocknet sie aus.

Juckende Stellen

DO
Cremes mit Urea, Kamelien-Öl und Glycerin spenden deiner Haut Feuchtigkeit. Pflegezusätze aus Ringelblumen oder Kamille lindern den Juckreiz.

DON’T
Auch wenns dir im Winter schwerfällt: Zu lange, zu heiß duschen und aus Faulheit oder Zeitgründen aufs Eincremen danach verzichten.

Das Problem: Kälte und Heizungsluft stressen deine Haut zusätzlich.

Gespanntes Gesicht

Das Problem: Bei Temperaturen unter 8 Grad treten die Talgdrüsen sozusagen in den Generalstreik und verkleinern sich. Will heißen: Deine Haut bekommt so weniger Feuchtigkeit und beginnt zu spannen.

DO
Verwende jetzt Cremes und Seren mit Hyaluron sowie Reinigungs- und Pflegeprodukte auf Ölbasis. Auch gut: Beim Abschminken zu einem Cleansing Balm, Reinigungsmilch oder Mizellenwasser greifen.

DON’T
Lass die Finger von Gesichtsreinigung und Toner auf Alkoholbasis oder grobkörnige Peelings – sie trocknen deine Haut noch mehr aus.

Pickel-Alarm

Das Problem: Auf Kälte und trockene Luft reagiert deine Haut – trotz verkleinerter Drüsen – mit vermehrter Talgproduktion. Das führt zu Unreinheiten und Pickeln.

DO
Fruchtsäurepeelings befreien deine Haut sanft von überschüssigem Talg. Zudem tun feuchtigkeitsspendende, nicht fettende Cremes dieser Tage deiner Haut gut.

DON’T
Vernachlässige aus Angst vor fettiger Haut bitte nicht deine Hautpflege.

(L'essentiel/Irène Schäppi)

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