Kommunikationstipps

21. Februar 2021 13:11; Akt: 21.02.2021 13:20 Print

So führst du bessere Gespräche

Mit diesen fünf Tipps zeigst du deinem Gegenüber mehr Wertschätzung und genießt Gespräche auch selber mehr.

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Ganz egal, ob bei einem Date, einem Büro-Apéro (momentan via Zoom) oder einem Abendessen im kleinen Kreis mit Freundinnen und Freunden: Es fühlt sich unglaublich toll an, wenn man mit seinen Mitmenschen ein interessantes Gespräch geführt hat. Manchmal passiert das ganz von alleine. Und manchmal müssen wir etwas nachhelfen. Wir teilen ein paar hilfreiche Tipps mit dir.

1. Hör zu

Vor lauter Reden vergessen viele, zuzuhören. Es bringt deinem Gegenüber nichts, wenn du scheinbar interessiert mit dem Kopf nickst und ihm oder ihr in die Augen starrst, während du nur darauf wartest, deinen Senf dazu zugeben. Sei stattdessen einfach ehrlich interessiert.

2. Stell offene Fragen

Was für Journalistinnen und Journalisten in Interviews gilt, lässt sich auch in privaten Gesprächen anwenden. Indem wir Dinge fragen, die mit einem Ja oder Nein zu beantworten sind, nehmen wir einen Teil der Antwort vorweg. Stell öfter offene Fragen, die mit einem W anfangen: Also wer, wie, was, warum, wo. Die Antwort deines Gegenübers wird vermutlich spannender ausfallen.

3. Vertiefe das Gespräch

Gehst du bereits beim Smalltalk ins Detail, gibst du deinem Gegenüber das Gefühl, dass du dich für ihn oder sie interessierst und das Gespräch gelangt schneller auf eine persönliche Ebene. Deine Gesprächspartnerin sagt, sie wohnt in Winterthur? Statt gleich zum nächsten Punkt im Steckbrief zu springen, frag sie doch, was sie an ihrem Wohnort besonders mag. Oder ob sie dir dort eine coole Bar oder ein süßes Kafi empfehlen kann.

4. Lenk nicht auf dich

In Gesprächen tendieren wir dazu, nach einer Antwort direkt auf uns überzuleiten. Was eigentlich Verbundenheit schaffen soll, kann schnell mal egoistisch wirken oder das Problem des Gegenübers herunterspielen. Dein Freund erzählt, dass er einen superstressigen Tag bei der Arbeit hatte? Frag nach den Gründen und hör aktiv zu, statt zu sagen «Ach, du auch? Ich bin heute beim siebten Meeting beinahe eingepennt.» Besonders daneben ist diese Angewohnheit übrigens, wenns in Gesprächen um sehr persönliche Themen wie Diskriminierung, Krankheiten oder psychische Gesundheit geht.

5. Lern was

Wer von vornherein davon ausgeht, dass das Gegenüber nichts Spannendes zu erzählen hat, wird darin auch bestätigt. Fakt ist: Jede Person hat mindestens ein Thema, über das sie viel mehr weiß als du. Ganz egal, ob dir eine Expertin in Hundetraining, Tomatenzucht oder Raumfahrt gegenübersitzt: Versuch im Gespräch, das Fachgebiet rauszukriegen und dann etwas darüber zu lernen.

(L'essentiel/Gloria Karthan)

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