Natürliche Mittel

03. August 2021 16:19; Akt: 03.08.2021 16:20 Print

So hältst Du Dir Mücken vom Leib

Nach den starken Regenfällen droht uns jetzt eine Mückenplage. Juckende Mückenstiche machen Dich irre? Hier die besten ätherischen Öle und ein zusätzlicher Geheimtipp.

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Das nasse Wetter der vergangenen Tage begünstigt die Stechmücken in ihrer Entwicklung. Wir verraten die besten natürlichen Mittel gegen Mücken. (Bild: Getty Images/iStockphoto)

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Der viele Regen der letzten Tage und Wochen sorgt für eine regelrechte Mückenplage. Denn die Rheinschnake oder Wiesenmücke, eine der in unseren Breiten am häufigsten vorkommenden Stechmücken, zählt zu den Überschwemmungsmücken und legt ihre Eier vorzugsweise im Boden neben Feuchtgebieten ab.

Viele der herkömmlichen und künstlich hergestellten Anti-Mückensprays enthalten den chemischen Stoff DEET (Diethyltoluamid). Dieser ist zwar ein starker Insektenschutz, kann aber zu Allergien führen. Für eine natürliche Mückenabwehr eignen sich ätherische Öle, die bei Insektenstichen sogar das damit verbundene Brennen oder Jucken lindern und das Abschwellen der Stiche fördern.

Natürlicher Mückenschutz: Diese ätherischen Öle helfen

Insekten haben ein sehr empfindliches Geruchsorgan und suchen darum bei stechenden oder intensiven Gerüchen – darunter beispielsweise Lavendel, Eukalyptus, Pfefferminze, Rosengeranie, Teebaumöl oder Zitronengras – schnell das Weite. Auch gut sind ätherische Öle, die reich an Sesquiterpenen (Öle aus Hölzern wie etwa Zeder) sind. Diese imitieren nämlich die Abwehr- und Lockstoffe von Insekten, was sie irritiert und so zum Abflug animiert.

Olfaktorische Mückenbarrieren

Etwas genauer: Lavendelöl ist für seine antiseptische und antibakterielle Wirkung bekannt, ist sanft zu Kinderhaut und fördert die Heilung. Pfefferminzöl wirkt kühlend bei Stichen und lindert den nervigen Juckreiz. Teebaumöl und Eukalyptus gelten quasi als Allrounder, sie mildern Schmerzen, wirken heilend und abschwellend. Der beißende Geruch von Teebaumöl ist außerdem wie ein olfaktorisches Stoppschild für Mücken.

Ebenso der intensive Duft von Rosengeranien, weshalb sich die hübschen Blumen als Mückenschreck auch gut auf dem Balkon oder vor dem Fenster machen. Und auch der in Zitronengrasöl enthaltene Wirkstoff Citronellol vertreibt Mücken und andere nervige Insekten besonders effizient.

So wendest du die ätherischen Öle an
Duftlampe
Ein bewährter Klassiker

Diese Anwendungsvariante ist ein bewährter Klassiker. Denn durch die Verdampfung werden Duft- und Wirkstoffe der Öle verbreitet und die lästigen Mücken vertrieben.

So geht's: Wenige Tropfen des gewünschten Öls (jedes der oben erwähnten ätherischen Öle kann hierfür gebraucht werden) mit etwas Wasser verdünnen und ins Duftschälchen geben. Dazwischen immer mal wieder eine Duftpause machen – der eigenen Nase zuliebe.

Öl oder Creme
Mit Basisöl vermischt

Weil manche ätherische Öle bei direktem Hautkontakt zu Irritationen führen können, solltest du diese vor dem Auftragen mit einem Basisöl wie Oliven-, Jojoba-, Mandel- oder Kokosöl vermengen.

So geht's: Ein Mischverhältnis von 1:4 ist hier perfekt. Also 100 ml Basisöl mit fünf bis zehn Tropfen des gewählten ätherischen Öls mischen und fertig ist der DIY-Mückenschutz.

Zum Auftupfen
Wenn Du schon gestochen wurdest

Diese Form der Anwendung macht dank der schmerz- oder jucklindernden Wirkung der genannten ätherischen Öle vor allem dann Sinn, wenn es schon zu Mückenstichen gekommen ist.

So geht's: Weil hygienischer, ein Wattestäbchen leicht mit dem gewählten ätherischen Öl tränken und vorsichtig auf die betroffene Stelle tupfen. Bei Kindern darauf achten, dass du sanftere Öle wie Lavendel- oder Patchouliöl verwendest, welche die Haut nicht irritieren.

(L'essentiel/Irène Schäppi)

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