Milchsäurebakterien von Models

12. März 2019 07:45; Akt: 12.03.2019 07:45 Print

So schmeckt das Vagina-​​Bier

Eine polnische Brauerei hat ein Bier entwickelt, das mit den Milchsäurebakterien aus der Vagina von Unterwäschemodels gärt. «Le Matin» hat das Bier probiert.

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Bereits im letzten Herbst hat die polnische Brauerei The Order of Yoni in Warschau ein Bier vorgestellt, das etwas anders als gewohnt gebraut wird: Die Hefe, mit der das Bier vermischt ist, besteht aus «Milchsäurebakterien von Vaginen heißer Unterwäschemodels», wie der Hersteller beschreibt. Die Bakterien werden nach dem Abstrich, der von einem Gynäkologen durchgeführt wird, im Labor isoliert und dann mit dem Bier vermischt.

Nun hat «Le Matin» die beiden Geschmacksrichtungen «Paulina» und «Monika» probiert. Die Biere werden in 50-cl-Flaschen serviert und haben jeweils 8 Prozent Alkoholgehalt. Zuerst geköpft wird «Monika». Das Bier erinnert farblich an Bernstein und ist ungefiltert. Den Geschmack beschreibt Le Matin als kräftig. Der Hopfen sei stark herauszuschmecken, dicht gefolgt von einem bitteren und würzigen Nachgeschmack. Den Geschmack des weiblichen Geschlechtsteils sucht man allerdings vergebens.

«Ich würde das Bier nicht meinen Eltern schenken»

Dann wird «Paulina» geöffnet. Dieses Bier hat einen starken Muskat-Geschmack und scheint bei den Testern gut anzukommen. Ein Experte empfiehlt, das Bier mit einem würzigen Burger zu paaren, um den Geschmack zu mildern. Ein Wirt wendet aber ein, dass er seine Zweifel habe, dass sich solche Biere wirklich verkaufen lassen. «Ein Kellner muss über sehr gute Verkaufskünste verfügen, um ein solches Bier am Tisch anzupreisen», sagt er.

Um eine Zweitmeinung einzuholen, bot Le Matin das Bier auch zwei nichts ahnenden Gästen zum Probieren an, die im Restaurant gerade ihr Abendessen zu sich nahmen. Die beiden Frauen willigten sofort ein, die Vagina-Biere zu probieren, und zeigten sich begeistert: «Natürlich kann ich nicht anders, als daran zu denken, wie das Bier hergestellt wurde, aber es schmeckt trotzdem gut», sagt eine der beiden Frauen. Auch ihre Begleitung gibt an, dass es sie nicht stört, wie das Bier hergestellt wurde: «Ich würde es vielleicht nicht meinen Eltern schenken, aber Freunden sicherlich.»

(L'essentiel/uten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Paulina am 12.03.2019 10:43 Report Diesen Beitrag melden

    Den Bakterien ist es egal wo sie wohnen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Paulina am 12.03.2019 10:43 Report Diesen Beitrag melden

    Den Bakterien ist es egal wo sie wohnen.