White Desert

21. Mai 2017 13:37; Akt: 21.05.2017 13:39 Print

So sieht das einzige Hotel in der Antarktis aus

Schlafen im Luxus-Iglu, umgeben von Eisbergen und Pinguinen. Pro Jahr besuchen nur einige hundert Gäste das wohl abgelegenste Hotel der Welt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Normalerweise gibt es für Touristen nur einen Weg, um die eisigen Landschaften der Antarktis zu entdecken: mit dem Kreuzfahrtschiff. Doch am Ende der Welt gibt es auch ein Hotel, das White Desert. Mehrere Male pro Jahr organisieren die Betreiber geführte Expeditionen auf das antarktische Festland.

Gründer Patrick Woodhead leitete 2004 die erste Ost-West-Durchquerung des Südkontinents: 75 Tage benötigte er für die 1850 Kilometer durch das ewige Eis. Seine Gäste müssen keine solchen Strapazen erleiden. Komfortable Badezimmer, Gourmet-Essen, kuschlige Betten – in den kuppelförmigen Fiberglas-Hütten kann man dem Luxus frönen, während draußen die Schneestürme toben.

70.000 Euro pro Person

Ausgangspunkt für alle Reisen ist Kapstadt. Fünf Stunden dauert der Flug vom südlichen Zipfel Afrikas nach Königin-Maud-Land im Norden der Antarktis. Schon die Ankunft ist spektakulär, denn der Privatjet landet auf einem Eis-Runway, der über einem 50 Meter hohen gefrorenen Wasserfall thront.

Vom Öko-Camp aus, das komplett über Solar- und Windenergie betrieben wird, geht es für die gutbetuchten Gäste per Geländewagen zu Pinguin-Kolonien, Eishöhlen oder in die Berge. In manchen der sieben- bis zehntägigen Expeditions-Paketen ist auch ein Trip zum Südpol inbegriffen. Natürlich hat das exklusive Vergnügen seinen Preis. Einen ziemlich hohen sogar: Mit mindestens 70.000 Euro pro Person muss gerechnet werden. Kein Pappenstiel – und trotzdem sind für die nächste Saison (November bis Januar) nur noch wenige Plätze frei.

(L'essentiel/sei)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.