Ohne Rücksicht

03. Mai 2019 20:20; Akt: 03.05.2019 20:20 Print

Touristen ritzen Initialen ins Kolosseum

Das weltberühmte, im antiken Rom erbaute Amphitheater wird jedes Jahr von Millionen besucht. Manche haben für die historischen Mauern allerdings kaum Respekt über.

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Das Kolosseum in Rom ist das meistbesuchte Monument Italiens. (Bild: picturedesk.com/APA)

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Vor Vandalismus ist auch das antike römische Kolosseum nicht gefeit: Immer wieder versuchen rücksichtslose Touristen, ihre Initialen in die Mauern der berühmten Sehenswürdigkeit zu ritzen.

Der jüngste Vorfall ereignete sich erst am Donnerstag (2.5.), als ein 29-jähriger Ungar mit einem Schlüssel ein zehn Zentimeter großes «T» in die Mauer kratzte. Der Mann wurde wegen Beschädigung von nationalem Kulturerbe angezeigt.

Nachdem in nur wenigen Tagen aber gleich drei Besucher dabei erwischt wurden, wie sie Buchstaben in die Gemäuer ritzen wollten, und der Vandalismus überhaupt zunehmen würde, ergreift die italienische Hauptstadt jetzt Maßnahmen.

Mehr Überwachung

Einerseits soll laut Il Messaggero die Zahl der Überwachungskameras im Kolosseum erhöht werden, andererseits werden mehr Aufseher eingesetzt. Darüber hinaus sollen Lautsprecherdurchsagen in sechs Sprachen die Besucher auf Verhaltensregeln aufmerksam machen und Schilder auf die Strafen, die bei Vandalismus drohen, hinweisen.

Das Kolosseum ist das meistbesuchte Monument Italiens, knapp 7,6 Millionen Personen besichtigten die Attraktion im vergangenen Jahr. Innerhalb der letzten zehn Jahre haben rund 60 Millionen Personen die weltberühmten Mauern bewundert.

(L'essentiel/ek)

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