Nach über 100 Jahren

22. Juli 2018 14:18; Akt: 22.07.2018 14:20 Print

Wrack mit angeblichem Goldschatz gefunden

Südkoreaner wollen ein 1905 gesunkenes Schlachtschiff entdeckt haben. Jetzt beginnt die große Schatzsuche.

An Bord des Schiffes sollen angeblich 5500 Kisten mit Goldmünzen sein. (Video: Tamedia/Shinil Group via Storyful)

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Das russische Kriegsschiff Dmitri Donskoi ist vor über 100 Jahren gesunken. Es kam während des Russisch-Japanischen Krieges (1904 bis 1905) zum Einsatz. Jetzt sei es gefunden worden, wie die südkoreanische Shinil Group meldet.

Seit seinem Verschwinden im Jahr 1905 gab es zahlreiche Versuche, das 5800 Tonnen schwere Wrack zu finden – nicht zuletzt wegen des darin vermuteten Goldschatzes. Laut BBC haben in der Vergangenheit schon mehrere Firmen behauptet, das Schiff gefunden zu haben, was sich dann aber als falsch herausstellte.

Angeblich 5500 Kisten mit Goldmünzen an Bord

Man sagt, dass Gold im Wert von mehreren Milliarden Euro an Bord der Dmitri Donskoi sei. Die «Korea Times» spricht von 5500 Kisten mit Goldmünzen. Es soll das Gold der russischen Pazifikflotte gewesen sein, um Crew-Löhne und Anlegegebühren zu zahlen. Bis heute gibt es aber laut BBC noch keinen Beweis für die Existenz des Goldes.

Um das Wrack zu bergen und den potenziellen Goldschatz zu finden, muss die Shinil Group zuerst Bergungsrechte bei der südkoreanischen Regierung beantragen. Das sei laut BBC noch nicht geschehen.

Zudem müsse die Firma zehn Prozent des geschätzten Werts des Wracks vorauszahlen. Das würde den Wert der erst im Juni gegründeten Firma angeblich bei weitem übersteigen. Die Shinil Group sagte gegenüber der BBC, dass bald eine Pressekonferenz abgehalten werde, um alle Zweifel auszuräumen.

(L'essentiel)

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