Yoga für Anfänger

19. April 2021 16:33; Akt: 19.04.2021 16:31 Print

Yoga-​​Mythen, die du schnell wieder vergessen solltest

Ein neues Workout auszuprobieren, kann ganz schön verunsichernd sein. Gerade ums Yoga-Training ranken sich einige Mythen, die du nicht glauben solltest.

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(Bild: Pexels/Gabby K)

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Auf Instagram zeigen uns Fitness-Influencerinnen und Influencer mit elaborierten Yogaposen gerne, dass sie total Zen sind. Obwohl Yoga für jede und jeden ist, scheint die Yoga-Welt im Griff von fitten und schönen Menschen zu sein.

Um Yoga halten sich vielleicht auch darum einige Vorurteile hartnäckig, die gerade Anfänger und Anfängerinnen abschrecken können. Zeit, mit ein paar davon aufzuräumen.

1. Yoga bedeutet einen kompletten Lifestyle-Wechsel

Wer Yoga macht, lebt total gesund, bezahlt seine Rechnungen immer pünktlich und hat auch sonst sein Leben im Griff? Fehlanzeige. Nur, weil du jetzt die Yogamatte ausrollst, heißt das nicht, dass sich dein Leben maßgeblich verändert oder du es verändern musst.

Klar, es gibt Dinge, die du bei deinem Yoga-Training lernen kannst. Vielleicht wirst du in deinem Alltag achtsamer oder es fällt dir ein bisschen leichter, dich zu entspannen. Das bedeutet aber keineswegs, dass du dich deswegen gleich vegan ernähren musst oder ständig mit einem Mutter-Theresa-Lächeln durch die Weltgeschichte spazierst.

2. Du kannst schlecht im Yoga sein

Du schaffst es nicht, mit deinen Händen deine Zehen zu berühren und auch sonst, kriegst du das mit den Posen irgendwie nicht hin? Das bedeutet nicht, dass du deswegen schlecht bist. Beim Yoga geht es unter anderem darum, die Perspektive nach innen zu richten. Dabei ist es nicht das Ziel, die Posen perfekt hinzukriegen sondern viel eher, in Konversation mit dir selbst zu treten und auch zu merken, was du gerade brauchst.

Vielleicht wirst du auch spüren, dass sich dein Körper jeden Tag anders anfühlt und nicht immer in derselben Form ist. Das ist eine Möglichkeit für dich, bei deinem Yoga-Training auf deine individuellen Bedürfnisse einzugehen.

3. Hilfsmittel sind nur für Anfänger und Anfängerinnen

Wenn du ein Anfänger oder eine Anfängerin bist, empfiehlt es sich, einen Yogablock, einen Gurt oder ein Bolster in dein Training zu integrieren. Diese können dich dabei unterstützen, bestimmte Posen eher zu erreichen.

Diese Hilfsmittel sind aber nicht nur für Beginner da. Gerade auch für Fortgeschrittene sind zum Beispiel Blöcke ein gutes Werkzeug, um eine Pose zu vertiefen und die Balance zu trainieren.

4. Yoga hört auf, sobald du von der Matte steigst

Klar; wenn du willst, kannst du die Matte zusammenrollen und keinen Gedanken mehr an deine Yoga-Session verschwenden. Doch im Idealfall übst du während des Yogas auch Dinge wie Achtsamkeit, die du gut auch in den weiteren Verlauf deines Tages mitnehmen kannst.

Und auch ab und zu mal tief durchzuatmen, kann sich gerade in stressigen Alltagssituationen als durchaus nützlich erweisen.

5. Alle schauen dich an

Wer schon einmal in einer öffentlichen Yoga-Lektion war, erinnert sich vielleicht noch ans erste Mal. Die Angst davor, etwas falsch zu machen oder doof auszusehen, kann einem das Erlebnis ganz schön vermiesen. Realität ist aber: Niemand schaut auf dich.

Die meisten Teilnehmenden sind eh damit beschäftigt, den Fokus auf sich selbst beziehungsweise gegen Innen zu richten. Sind Gruppenveranstaltungen wirklich gar nichts für dich, gibt es auch für zu Hause genügend Yoga-Material mit dem du dich nach Herzenslust im eigenen Heim stretchen und bewegen kannst.

(L'essentiel/Johanna Senn)

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